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Archiv für die Kategorie ‘Zitat’

Richte niemals ein falsches Kreuz auf!

Dienstag, 26. Januar 2010

Versöhnen, Verstehen, Verzeihen: darum geht es.
Richte niemals ein Kreuz auf, nur um daran zu erinnern, dass Menschen Menschen umgebracht haben. Es wäre ein Banner des Teufels.
Das Kreuz Christi tragen heisst vielmehr: schweigen, vergeben und für alle beten, damit alle Frieden finden.
[Josemaría Escrivá: Der Kreuzweg]

Welches Martyrium ist wohl größer?

Montag, 25. Januar 2010

Manchmal habe ich mich gefragt, welches Martyrium wohl größer ist: um des Glaubens willen aus den Händen der Feinde Gottes den Tod zu empfangen oder sich Jahr um Jahr in Arbeit zu verzehren, das einzige Ziel vor Augen, der Kirche und den Seelen zu dienen – und so alt zu werden, still lächelnd und unbeachtet …
Mir will scheinen, dass jenes Martyrium in der Stille heroischer ist … Dieser ist dein Weg.
[Josemaría Escrivá: Der Kreuzweg]

So muß die Predigt sein …

Montag, 11. Januar 2010

Nach langem Nachdenken, ob ein Zitat von Alipius’ Blog für Gott-Welt.de geeignet sei, bin ich nun doch zu dem Entschluß gekommen, dass ich es hier veröffentlichen kann:

“Eine Predigt muß sein wie ein Bikini: Sie muß kurz sein, sie muß das Wesentliche berühren, sie muß die Aufmerksamkeit auf das Mysterium lenken.”

Vinzenz Pallotti

Dienstag, 01. Dezember 2009

Wenn wir für Gott arbeiten und uns die Menschen im Stich lassen, so wollen wir an Jesus denken, von dem es in der Heiligen Schrift heißt, daß ihn während der Passion alle verließen.
[Vinzenz Pallotti]

Merk-Würdig

Sonntag, 15. November 2009

Ein wunderbares Zitat findet sich heute bei Sponsa Agni:

“Wenn ein Priester Zeit hat, sich selbst Hochgebetstexte zu erdichten, um diese bei der Feier des heiligen Messopfers als Abwechslung zu verwenden, müsste man ihm eigentlich noch mindestens eine weitere Pfarrei zusätzlich zuteilen, damit er richtig ausgelastet ist.”

Hl. Martin ‘09

Mittwoch, 11. November 2009

Als Beitrag zum heutigen Gedenktag des hl. Martin möchte ich nur aus der (passenderweise) gestrigen Stromberg-Folge zitieren. Der Charakter Bernd Stromberg (Darsteller: Christoph Maria Herbst) spricht über sich selbst:

“Quasi der Sankt Martin der Capitol [-Versicherung]“

Geschichtsbetrachtung

Dienstag, 11. August 2009

Eine “objektivere”, wissenschaftliche Geschichtsbetrachtung als eine theologische ist [...] gar nicht erst möglich.
[Michael Schulz: Das Gebet des Herrn]

Diese Kirche …

Mittwoch, 29. Juli 2009

eingebettet
in das grüne
Wiesental,
windgeschützt
von hohen
Bergen.
War ich dort
nicht schon
einmal?

Rastlos suchen
die Gedanken,
graben in
des Gestern
Not.
Die an meiner Seite standen,
sind schon längst
gegangen -
tot.

Hier ist alles,
wie es war.
Nur die Kirche
ist so kalt.
Schauernd spür ich,
auch mein Herz
ist schon müde,
sterbensalt.

[© Theo Reim: Diese ...]

Diese Stunden …

Dienstag, 28. Juli 2009

vor dem Kreuz
in der trostlosarmen Kirche
auf dem Hügel, kahl und leer,
die mit ihren alten Mauern
nach der heißen Tagesflut
und der Nächte Tränenflut
kühle Ruhe gab im Schauen
des Gesichtes voller Grauen
grenzenloser Einsamkeit.
Das unendlich große Leid
in des Sterbens bittrer Not,
der Verlassenheit im Tod.

Stund um Stunde so verrann,
bis der laute Lärm verklang
und ein bittend Flehen
mich zur Rückkehr zwang.
Schritt für Schritt,
das Gehen schwer.

Der am Holz dort
schweigend litt,
jener trug noch mehr,
noch mehr.

[© Theo Reim: Diese ...]

Ein kluges Zitat

Samstag, 25. Juli 2009

[...] wie er seit seinen ersten Tagen als Theologiestudent wusste: Was unklug ist, kann nicht wirklich katholisch sein.
[George Weigel: Das Projekt Benedikt]

Obiger Satz bezieht sich auf Joseph Ratzingers Sicht zur Reformbegeisterung während des Zweiten Vatikanischen Konzils. Er dachte und denkt vermutlich immer noch, dass eine Reform/ Änderung/ Erneuerung ohne Rückbesinnung auf den allerinnersten Kern nicht möglich und daher falsch sei.

Der Primat des Logos über das Ethos

Dienstag, 21. Juli 2009

Die Wahrheit ist Wahrheit, weil sie Wahrheit ist.
[Romano Guardini: Vom Geist der Liturgie]

Dazu fällt mir jetzt auch nichts ein.

Liturgischer Stil

Samstag, 18. Juli 2009

In der Liturgie gewinnt die Seele den >>großen Stil<< des geistlichen Lebens – und das ist eine Sache, die man gar nicht hoch genug einschätzen kann. Andererseits mahnt ja die Kirche selbst immer wieder, daß neben dem liturgischen Leben zugleich das auf die besonderen Bedürfnisse des einzelnen eingestellte Gebetsleben einhergehen müsse, in dem sich die Seele so gibt, wie sie ihrer besonderen Veranlagung nach ist. Von daher erhält dann auch ihr liturgisches Leben Wärme und eigene Färbung.
Würde letzteres fehlen, wäre die Liturgie die ausschließliche Form des geistlichen Lebens, so könnte dieses leicht zu einem kalten Formenwesen werden; es fehlt aber die Liturgie – nun, die tägliche Beobachtung zeigt zur Genüge, welches die Folgen sein müssen, und wie verhängnisvoll sie wirken.
[Romano Guardini: Vom Geist der Liturgie]

Als “tägliche Beobachtung” gilt in der heutigen Zeit vielleicht das Linzer ‘Fladenbrot‘ …

Interview mit Enoch zu Guttenberg

Freitag, 17. Juli 2009

Hier nun der betreffende Ausschnitt des von Martin Bürger auf EXSVLTET angesprochenen Interviews der “Süddeutschen Zeitung” mit Enoch zu Guttenberg, dem Vater unseres derzeitigen Wirtschaftsministers:

SZ: Sie stammen aus einer streng katholischen Familie. Kann die Kirche die Entfremdung des Menschen von der Schöpfung aufhalten?
Guttenberg: Das ist ein trauriges, gleichzeitig heißes Kapitel. Während meiner Zeit im Vorstand im BUND waren Bernhard Grzimek, Hubert Weinzierl und ich 1978 beim damaligen Kardinal Joseph Ratzinger. Wir baten dringend um kirchliches Eintreten zum Erhalt der Schöpfung und um die Einsetzung eines katholischen Umweltbeauftragten nach dem Vorbild der evangelischen Kirche. Der Kardinal antwortete – ich zitiere wortgetreu: “Was Sie mir über die Lage der Natur und über den Planeten und über den Planeten und über die Zukunft der Menschen erzählt haben, das leuchtet alles ein. Nur – wir haben gerade erst Galilei überwunden, und jetzt kommen Sie schon wieder mit etwas Neuem.” So ließ uns der Kardinal zwar mit seinem Segen, aber im Regen stehen. Selten habe ich ein ein Umweltgespräch so bedrückt verlassen. Mittlerweile ist wohl die Botschaft um die Gefährdung und Zerstörung auch in der katholischen Kirche. Zum einen beklagt sie mit Recht den Werteverfall, zum anderen ruiniert sie mit hässlichen Volksaltar Ignaz-Günther- oder Asam-Kirchen. Das unterscheidet sie nicht wesentlich von der Flurbereinigung, die weitestgehend unsere Heimat zerstört hat. Vom schlimmen Tausch einer bald tausendjährigen ehrwürdigen Liturgie gegen schlechte Klampfen-Veranstaltungen einmal ganz zu schweigen.
[© SZ vom 15.07.2009, Seite 5]

Diese Kirche …

Montag, 02. März 2009

“Diese Kirche, die sich standhaft weigert, ihre religiöse Wertehierarchie einer weltlichen unterzuordnen, kollidiert notwendigwerweise immer wieder mit einer säkularen, relativistischen Welt – es sei denn, sie kapituliert und erkennt die Regeln der Political Correctness als höherwertig an denn das Wort ihres Gründers, Jesus Christus.” (Dieter Stein, Jungefreiheit)

Günter Grass: Im Krebsgang

Freitag, 13. Februar 2009

Ihre Wohnung schien unverändert zu sein, doch hatte Mutter neuerdings den Glauben ihrer Kindheit wiederentdeckt. Sie gab sich katholisch und hatte in ihrer Ecke ihres Wohnzimmers eine Art Hausaltar eingerichtet, auf dem, zwischen Kerzen und Plastikblumen – weiße Lilien – , ein Marienbildchen aufgestellt stand; daneben jedoch war das Foto des im weißen Anzugs gemütlich Pfeife rauchenden Genossen Stalin befremdlich. Auf diesen Altar zu starren und nichts zu sagen fiel schwer.

(Günter Grass, Im Krebsgang, 2002, Seite 212)

Hausaltar + Kerzen + Lilien + Marienbilchen + Stalin + Pfeife = Katholisch ???

Irgendwo stecken in dieser Gleichung wohl ein paar Fehler …

Ansonsten ein hervorragendes Buch gegen jedwege Form von Rechtsradikalismus.

Frühling

Mittwoch, 11. Februar 2009

Da es in München gerade eben wieder leicht zu schneien beginnt:

Im Frühling

Hier lieg`ich auf dem Frühlingshügel:
Die Wolke wirdmein Flügel,
Ein Vogel fliegt mir voraus.
Ach, sag`mir, alleinzige Liebe,
Wo du bleibst, daß ich bei dir bliebe!
Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.

Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüte offen,
Sehnend,
Sich dehnend
In Lieben und Hoffen.
Frühling, was bist du gewillt?
Wann werd’ ich gestillt?

Die Wolke seh`ich wandeln und den Fluß,
Es dringt der Sonne goldner Kuß
Mir tief bis ins Geblüt hinein;
Die Augen wunderbar berauschet,
Tun, als schliefen sie ein,
Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.

Ich denke dies und denke das,
Ich sehne mich und weiß nicht recht, nach was:
Halb ist es Lust, halb ist es Klage;
Mein Herz, o sage,
Was webst du für Erinnerung
In golden Grüner Zweige Dämmerung?
- Alte unnennbare Tage!

(Eduard Mörike, 1828)

Der große Bruder redet mit

Mittwoch, 04. Februar 2009

Georg Ratzinger zum Umgang mit dem Papst:

“Er braucht keine Verteidigung von mir. Aber es ärgert mich, wie unvernünftig und schlecht informiert viele Leute sind, die ihn jetzt angreifen.”

Zur ungerechten Gesellschaft:

“Wir sprechen immer von einer informativen Gesellschaft, in Wahrheit ist sie desinformiert.”

Zur enttäuschenden Angie Merkel:

“Ich habe sie immer als vernünftige Frau gesehen. Aber vielleicht steht sie momentan auch unter Druck, dass sie sich jetzt so äußert, wie sie es vernünftigerweise nicht machen würde.”

Auszüge

Mittwoch, 07. Januar 2009

Hier war es in letzter Zeit ein bisschen ruhiger; ich hatte einfach keine freie Zeit, obwohl ich Ferien hatte. Heute ging die Schule wieder los und plötzlich hat man wieder Zeit, ganze vier Freistunden am heutigen Vormittag. Erstmal an den PC gesetzt und dort KathSpace entdeckt. Dann einen Kaffee aufgesetzt und die Süddeutsche Zeitung gelesen. Dort heisst es unter Anderem:

Gabriele Amorth, 83, römischer Priester und Exorzist, gibt dem Teufel die Schuld an der Wirtschaftskrise: “Wo Spaltung und Unsicherheit herrschen, regiert Satan”, sagte er der italienischen Website pontifex.roma. Der Teufel bediene sich der Wirtschaftsexperten und Investoren, indem er ihnen falsche Entscheidungen eingebe und so Krisen erzeuge, sagte der Geistliche. Die Stärke des Teufels liege Amorth zufolge im unbemerkten Wirken: “Der größte Sieg des Dämonen ist, glauben zu machen, dass es ihn nicht gibt.”

Gabriele Amorth hat natürlich Recht, wer den Teufel leugnet, der lästert Gott. Gottes größtes Geschenk an den Mensch ist der Freie Wille, aber ist es Gottes Wille, dass Böses im Namen des Freien Willen getan wird? Ich denke mal nicht. Das 20. Jahrhundert ist voll von Verbrechen, die NICHT dem Willen des Menschen entsprungen sein können, zu solch Grausamkeiten ist der Menschvon Natur aus nicht fähig. Wer die Existenz des Teufels bestreite, versucht Gott die Schuld für das Übel in die ‘Schuhe zu schieben’.

Allgemein schwanke ich aber, ob es vermessen/ politisch unkorrekt/ weltfern ist, die Existenz der Finanzkrise anzuzweifeln; für mich törichten Jungerwachsenen gibt es einfach zu viele Widersprüche.

Ein anderer interessanter Artikel ist neben der Print-Ausgabe auch Online erschienen. Er beginnt wie folgt:

Die Bibel liest sich besser als die meisten Texte derer, die sie von Amts wegen auslegen – der Eindruck drängt sich auf, wenn man die Predigten und Botschaften von [...] deutschen Bischöfen zu Weihnachten und Neujahr gelesen hat   [...]. “Nicht menschliche Macht ist gefragt”, liest man da, “sondern Bedürftigkeit, die um ihr Angewiesensein auf die heilsame Gnade Gottes weiß” (Baden, ev.). “Die vollständige Verzweckung des Menschen” wurde getadelt, “die neuheidnische Vergleichgültigung” dazu, während Jesus “keine Berührungsängste vor der menschlichen Geschöpflichkeit” besessen habe (Fulda, kath.).

Der Artikel bietet einen wunderbar neutralen Überblick über die Predigten, ohne den Namen des jeweiligen Bischofs zu nennen (die vermeintliche Ausnahme bildet hier ‘Who-is-Huber’, der natürlich kein Bischof ist). So eine Zusammenschau wünsche ich mir öfter!

Zu diesem Thema möchte ich noch kurz aus der Vorauspublikation der “Grundordnung des römischen Messbuches” (z. dt.: Einleitung – 12. Juni 2007) zitieren, welche zwar bereits approbiert ist, aber ausdrücklich keinen rechtlich verbindlichen Charakter (Kard. Meisner) besitzt:

66. In der Regel hat der zelebrierende Priester selbst die Homilie zu halten, oder sie ist von ihm einem konzelebrierenden Priester zu übertragen, manchmal gegebenfalls auch einem Diakon, niemals jedoch einem Laien. In Besonderen Fällen und aus einem gerechten Grund kann die Homilie auch vom Bischof oder von einem Priester gehalten werden, der an der Feier teilnimmt, ohne dass er konzelebrieren kann.

Zur inneren Aushöhlung des Christentums

Dienstag, 23. Dezember 2008

“Ich sehe in der Abkehr von der Kirche einen grossen Schaden für unsere Gesellschaft. Warum? Weil das Christentum ohne die Kirche versandet. Wir verlieren also das Fundament, auf dem wir stehen. Das zeichnet sich bereits ab.[...]
Wenn die vom Christentum geschaffene Kultur wie ein von Termiten ausgehöhltes Haus schliesslich einstürzt, wird das Erwachen böse sein. Ich für meinen Teil bin überzeugt: Es kommt nichts Besseres.”

(Abt Marian Eleganti)

Bush zu “Geschichten” in der Bibel

Mittwoch, 10. Dezember 2008

George W. Bush, 62, US-Präsident, hat eingeräumt, dass die Geschichten in der Bibel “vermutlich” nicht wörtlich der Wahrheit entsprechen. “Ich denke dennoch, dass man eine Menge daraus lernen kann”, sagte er dem Fernsehsender ABC. Der Glaube an Gott ist laut Bush durchaus vereinbar mit der Evolutionstheorie. Die Evolution sei eine wissenschaftlich bewiesene Realität, sagte Bush. Aber sie reiche nicht aus, um das “Mysterium” der Schöpfung zu erklären.

[Zitat aus der SZ vom 10.12.08; Seite 12]

Eine schlaue Erkenntnis, sagte nicht neulich der Heilige Vater, dass “Die Bibel das Wort Gottes sei, von Menschen niedergeschrieben”?
Mir ist es ein ‘Mysterium’, wie man die Ansprachen und Predigten von Benedikt XVI. NICHT verfolgen kann. Noch dazu, wenn man sowieso den ganzen Tag frei hat.

Marti zur Weihnacht

Donnerstag, 04. Dezember 2008

“Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.”

(Kurt Marti)

Papst Paul VI. zur ‘Entwicklung der Völker’

Donnerstag, 20. November 2008

(…) Im Gefolge dieses Wandels der Daseinsbedingungen haben sich unversehens Vorstellungen in die menschliche Gesellschaft eingeschlichen, wonach der Profit der eigentliche Motor des wirtschaftlichen Fortschritts, der Wettbewerb das oberste Gesetz der Wirtschaft, das Eigentum an den Produktionsmitteln ein absolutes Recht, ohne Schranken, ohne entsprechende Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber darstellt. Dieser ungehemmte Liberalismus führte zu jener Diktatur, die Pius XI. mit Recht als die Ursache des finanzkapitalistischen Internationalismus oder des Imperialismus des internationalen Finanzkapitals26 brandmarkte. Man kann diesen Missbrauch nicht scharf genug verurteilen. Noch einmal sei feierlich daran erinnert, dass die Wirtschaft ausschließlich dem Menschen zu dienen hat.

Die Pflicht zur Solidarität unter den Menschen besteht auch für die Völker. (…) Der Überfluss der reichen Länder muss den ärmeren zustatten kommen. Die Regel, die einmal zugunsten der nächsten Angehörigen galt, muss heute auf die Gesamtheit der Weltnöte angewandt werden. Die Reichen haben davon den ersten Vorteil. Tun sie es nicht, so wird ihr hartnäckiger Geiz das Gericht Gottes und den Zorn der Armen erregen, und unabsehbar werden die Folgen sein. Würden sich die heute blühenden Kulturen in ihrem Egoismus verschanzen, so verübten sie einen Anschlag auf ihre höchsten Werte; den Willen, sich durch Leistungen anzureichern, opferten sie der Gier, mehr zu haben. Und es gälte von ihren das Wort vom Reichen, dessen Ländereien so guten Ertrag abwarfen, dass er ihn nicht unterzubringen wusste. “Gott aber sprach zu ihm: Du Tor, in dieser Nacht wird man dein Leben von dir fordern. (…)

Papst Paul VI., Enzyklika Populorum progressio, 1967

Zur Liturgie

Freitag, 07. November 2008

“Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche.”

(Joseph Ratzinger, Rückseite des 11. Bandes seiner ‘Gesammelten Schriften’)

Niemand kommt als Priester zur Welt

Dienstag, 07. Oktober 2008

Gesehen bei Alipius, hier die Übersetzung für diejenigen, die nicht als Englisch-Profi zur Welt kommen.

“Interview” mit FJS

Freitag, 03. Oktober 2008

Der Spiegel führt ein Interview mit Django Asül, welcher aus der vermeintlichen heutigen Sicht von Franz Josef Strauß antwortet. Dieser hat den Spiegel einst “Gestapo des heutigen Deutschlands” bezeichnet, was von Django Asül jetzt “zurück genommen” und auf “Bundespolizei” reduziert wird. Ich kann mich mit keiner der beiden “Bezeichnungen” anfreunden, die Berichterstattung in SEINER Sache habe ich immernoch vor Augen.

SPIEGEL ONLINE: In einem Interview mit der “Abendzeitung” sagten Sie einmal: “Ich bin g’scheit und faul, daher zum Truppenführer geeignet.” Ihre politischen Erben Stoiber, Huber und Beckstein waren offenbar keine guten Truppenführer. Waren sie zu blöd oder zu fleißig?

Strauß: Fleißig sind die Burschen schon – aber wobei? Vorn dran sein kann jeder Depp. Aber führen scheinbar nicht. Ich hab Bayern in die ganze Welt hinausgetragen. Und diese Hobbygeneräle kriegen nicht mal eine Märklin-Bahn zum Flughafen hin. Die taten ja so, als ob sie mit der Pendlerpauschale den internationalen Terror ausmerzen können. Die bayerischen Bürger haben zwar einen Sinn für Humor. Aber verarschen lassen sie sich zum Glück nicht.

NS-Kirchenpolitik im Unterricht

Mittwoch, 24. September 2008

Da wir im Geschichtsunterricht gerade die Kirchenpolitik der NS-Zeit durchnehmen, lasen wir heute einen Text des Größten Verbrechers, Mörders und Antichristen den die Welt je gesehen hat. Am 06.05.1933 schwafelte er Folgendes:

[...] Mit den Konfessionen, ob nun diese oder jene: das ist alles gleich. Das hat keine Zukunft mehr. Für die Deutschen jedenfalls nicht. Der Faschismus mag in Gottes Namen seinen Frieden mit der Kirche machen. Ich werde das auch tun. Warum nicht? Das wird mich nicht abhalten, mit Stumpf und Stiel, mit allen seinen Wurzeln und Fasern, das Christentum in Deutschland auszurotten [...] Lassen Sie das Spintisieren. Ob nun Altes Testament oder Neues, ob bloß Jesuworte wie der Houston Stewart Chamberlain will: alles das ist doch derselbe jüdische Schwindel. Es ist alles eins und macht uns nicht frei. Eine deutsche Kirche, ein deutsches Christentum ist Krampf. Man ist entweder Christ oder Deutscher. Beides kann man nicht sein [...] Was werden soll, fragen Sie? Das will ich Ihnen sagen: verhindern, dass die Kirchen etwas anderes tun, als was sie jetzt tun. Nämlich Schritt für Schritt Raum verlieren. Was glauben Sie, werden die Massen jemals wieder christlich werden? Dummes Zeug. Nie wieder. Der Film ist abgespielt. Da geht niemand mehr herein. Aber nachhelfen werden wir. Die Pfaffen sollen sich selbst ihr Grab schaufeln. Sie werden ihren lieben Gott an uns verraten. Um ihr erbärmliches Gelumpe von Stellung und Einkommen werden sie alles preisgeben [...] Sie werden anstatt des Blutes ihres bisherigen Erlösers das reine Blut unseres Volkes zelebrieren; sie werden die deutsche Ackerfrucht als heilige Gabe empfangen und zum Symbol der ewigen Volksgemeinschaft essen, wie sie bisher den Leib ihres Gottes genossen haben [...]

Nun ja, dazu muss man nicht viel sagen, ein völlig verstörter Mann der keine Ahnung von Religion hat. Parallel behandelten wir einen Textausschnitt aus der Enzyklika “Mit brennender Sorge” vom 14.03.1937:

[...] Wer in pantheistischer Verschwommenheit Gott mit dem Weltall gleich setzt, Gott in der Welt verweltlicht und die Welt in Gott vergöttlicht, gehört nicht zu den Gottgläubigen.
Wer nach angeblich altgermanisch-vorchristlicher Vorstellung das düstere unpersönliche Schicksal an die Stelle des persönlichen Gottes rückt, leugnet Gottes Weisheit und Vorsehung, die „kraftvoll und gütig von einem Ende der Welt zum anderen waltet“ (Weisheit 8,1) und alles zum guten Ende leitet. Ein solcher kann nicht beanspruchen, zu den Gottgläubigen gerechnet zu werden.
Wer die Rasse, oder das Volk, oder den Staat, oder die Staatsform, die Träger der Staatsgewalt oder andere Grundwerte menschlicher Gemeinschaftsgestaltung – die innerhalb der irdischen Ordnung einen wesentlichen und ehrengebietenden Platz behaupten – aus dieser ihrer irdischen Wertskala herauslöst, sie zur höchsten Norm aller, auch der religiösen Werte macht und sie mit Götzenkult vergöttert, der verkehrt und fälscht die gottgeschaffene und gottbefohlene Ordnung der Dinge. Ein solcher ist weit von wahrem Gottesglauben und einer solchem Glauben entsprechenden Lebensauffassung entfernt. Nur oberflächliche Geister können der Irrlehre verfallen, von einem nationalen Gott, von einer nationalen Religion zu sprechen, können den Wahnversuch unternehmen, Gott, den Schöpfer aller Welt, den König und Gesetzgeber aller Völker, vor dessen Größe die Nationen klein sind wie Tropfen am Wassereimer (Js 40,15), in die Grenze eines einzelnen Volkes, in die blutmäßige Enge einer einzelnen Rasse einkerkern zu wollen [...]
Kein Gottesglaube wird sich auf die Dauer rein und unverfälscht erhalten, wenn er nicht gestützt wird vom Glauben an Christus [...]

Wort zum Mittwoch

Mittwoch, 17. September 2008

Statt des gewohnten Wortes des Heiligen Vaters veröffentliche ich dieses Mal ein paar Statements meiner Mit-Gruppenleiter zu meinem Engagement in der Pfarrei. Ich freue mich sehr für diese Rückmeldungen und bin euch/ ihnen sehr dankbar!

  • Sicherer Anhaltspunkt wenns um Kirchliches geht.
  • Du hast immer die neuesten Informationen aus dem Vatikan!
  • Du weißt alles besser und hast aber immer recht. **ganz stolz bin**
  • Du machst wahnsinnig viel für die Kirche.
  • Voll über alles informiert!
  • Super, dass du das Oberministrantenamt so souverän ausführst. Du weißt immer Bescheid. DANKE.
  • Danke für deinen Einsatz bei den Minis und in der Sakristei. Du kannst super gut mit jüngeren Kindern umgehen (siehe Zeltlager!).
  • Danke für dein Engagement. Schön, dass du dich so intensiv für Glauben + Kirche interessierst.

(Der Höflichkeit Wahrheit halber sei angemerkt, dass dieser Beitrag nicht dazu gedacht ist, den heute üblichen Eintrag über das Wort Papst Benedikt XVI. zu ersetzen oder mit ihm in Konkurrenz zu treten.)

B XVI. schreibt

Dienstag, 09. September 2008

über Papst Paul VI., dass dieser “ehrlich und zutiefst in die Kirche verliebt” war. Ein mir nicht unbekanntes Gefühl. Wenn bei mir auch in der Präsens-Form.

Kirche geht zur Schule

Donnerstag, 04. September 2008

Wenn ich selber einmal Kinder habe, sollen sie in den katholischen Religionsunterricht gehen, da ich es gut finde, wenn man schon früh im Leben etwas über Jesus lernt. Mein Kind soll christlich erzogen werden. Dann geht es auch von alleine in die katholische Kirche.

(Einer von unseren Ministranten, 10 Jahre alt)

Spruch des Tages

Freitag, 25. Juli 2008

Der Religionsunterricht ist die moderne Form der Christenverfolgung.

Spieltipp # 19

Sonntag, 29. Juni 2008

So, endlich ist der Zeitpunkt des Finales gekommen! Selbstverständlich werden wir das Finale gewinnen und damit unseren eigenen Rekord brechen und zum 4. Mal Europameister werden!!! Hier noch zwei kleine aber feine Zitate:

“Unter allen unwichtigen Dingen ist Fußball bei weitem das Wichtigste.” (Papst Johannes Paul II.)

“Beim Fußball können plötzlich die ganzen Männer singen die in der Kirche nie singen.” ( Unser Erzbischöflicher Geistlicher Rat)

Tipp:
Deutschland – Spanien: 3:0
Ergebniss:
Deutschland – Spanien: 0:1


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