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Archiv für die Kategorie ‘Weihnachten’

“Kinder finden neue Wege”

Mittwoch, 06. Januar 2010

Unter diesem Leitwort
sind die Sternsinger in
diesem Jahr unterwegs.

Wer bereit ist, von Kindern
zu lernen, wird dadurch
selbst auf neue Wege geführt.

Wer neue Wege wagen will,
um dem Kind zu huldigen, braucht
heute den Mut der Sterndeuter von
damals, um dem Stern zu folgen.

Wer sich auf Gottes neue Wege
einlässt, wird erfahren, was es
heißt, als sein geliebtes Kind
von ihm geführt zu sein.

Wer Gottes neuen Wegen traut,
wird auch von seiner Kraft erfüllt,
von seiner Leidenschaft beseelt,
selbst ein neuer Mensch.

[Paul Weismantel]

In Gottes Namen

Freitag, 01. Januar 2010

Wie könnten wir das
neue Jahr besser begrüßen
als in Gottes Namen?

Was könnten wir einander
für das neue Jahr Wichtigeres
wünschen als die Vorsehung Gottes?

Wie könnten wir das
neue Jahr sinnvoller beginnen
als im Vertrauen auf Gott?

Was könnten wir einander
für das neue Jahr Schöneres
zusagen als die Fülle Gottes?

Wie könnten wir das
neue Jahr menschlicher gestalten
als in der Gegenwart Gottes?

Was könnten wir einander
für dieses neue Jahr Wertvolleres
erbitten als den Schutz Gottes?

[Paul Weismantel]

An Gottes Segen

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Es war dein Segen, Gott,
der uns durch dieses Jahr
geführt hat, das wir
heute festlich beschließen.

Es war deine Treue, Gott,
mit der du uns in diesem
Jahr begleitet hast, das wir
heute dankbar verabschieden.

Es war dein Beistand, Gott,
der uns in diesem Jahr gestärkt
hat, das wir dir heute schweren
oder leichten Herzens überlassen.

Es war deine Gnade, Gott,
in der du uns in diesem Jahr
bewahrt hast, das wir dir getrost
ans Herz legen, damit du es in
deiner großen Liebe vollendest.

[Paul Weismantel]

Zwischen den Jahren

Sonntag, 27. Dezember 2009

Betend will ich die Zeit
dieses Jahres bedenken,
mich dankbar erinnern an so viel
Schönes und Geglücktes, so viel
Erfreuliches und Erstaunliches.

Betend will ich mich versöhnen
und versöhnen lassen mit dem
Zerbrochenen, dem Gescheiterten,
dem Unvollendeten, dem was
ich schuldig geblieben bin.

Betend will ich die Tür
des alten Jahres schließen,
die Schwelle überschreiten,
die Tür zum neuen Jahr öffnen
und eintreten in seine Räume.

Betend will ich meine Hände
erheben, die Arme ausbreiten,
um mit bereitem Herzen zu
empfangen, womit mich mein
Schöpfer überraschen will.

[Paul Weismantel]

Geheimnis der Weihnacht

Samstag, 26. Dezember 2009

Weil das Geheimnis der Weihnacht so tief,
wird uns jetzt noch Zeit geschenkt, um
nachklingen zu lassen, wovon die Engel
in der Hl. Nacht gesungen haben.

Weil das Wunder der Weihnacht so groß,
brauchen wir viel Zeit, um wie die Hirten
aufzubrechen, um es zu bestaunen und
- wie Maria – im Herzen zu bewahren.

Weil der Weg zu Gott, aber auch von
Mensch zu Mensch oft so unendlich weit,
lässt Gott uns genügend Zeit, um ihn
erneut zu suchen und zu finden.

Weil das eigene Herz so unergründlich
unruhig ist, teilt Gott mit uns seine Zeit,
um uns mit seiner Gnade zu bewohnen.

[Paul Weismantel]

Gottesgeburt

Freitag, 25. Dezember 2009

Als Kind einfacher Leute
wird Gottes Wort Fleisch
in wehrlos ohnmächtiger Liebe
gegen die Allmachtsansprüche,
die wir Menschen oft stellen.

Als Kind kleiner Leute
wird Gottes Wort Fleisch,
um uns als mensch zu begegnen,
damit auch wir einander
wertschätzend annehmen.

Als Kind fremder Leute
wird Gottes Wort Fleisch,
um uns Heimat zu geben in
seinem Herzen, und wir seinem
Beispiel im Alltag folgen.

Als Kind armer Leute
wird Gottes Wort Fleisch,
um uns den Tisch reich zu
decken, damit wir daran Platz
nehmen zum Fest der Liebe.

[Paul Weismantel]

Hl. Nacht

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Gesegnet die Nacht,
die wir heilig nennen,
die bis zur Stunde das Geheimnis
birgt, dass Gott sich als Mensch
offenbart, in unserer Mitte.

Geheiligt die Nacht,
die wir feiern mit Allen,
die auf die Botschaft der Engel
hören und den Hirten folgen, um
das Kind neu zu finden und anzubeten.

Gefeiert die Nacht,
die wir hochheilig nennen,
da uns, dem Volk in der Finsternis,
sein göttliches Licht aufstrahlt.

Geweiht die Nacht,
die wir besingen als die
“rettende Stunde”, die uns schlägt,
wo wir im Kind in der Krippe den Herrn
und Heiland der Welt erkennen und ehren.

[Paul Weismantel]


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