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Archiv für die Kategorie ‘Kirche’

Bitten und Gebet um Erhalt der kirchlichen Einheit

Mittwoch, 10. Juni 2009

Gebet für den Heiligen Vater
Laßt uns beten für unseren Papst Benedikt XVI. Der Herr erhalte ihn und stärke ihn und mache ihn glücklich auf Erden und übergebe ihn nicht in die Hände seiner Feinde! Vater unser… Gegrüßet seist du, Maria…

Gebet für unseren Bischof
Lasset uns beten für unseren Bischof, Reinhard. Er möge in Deiner Kraft, o Herr, Deine Herde weiden. Herr Jesus Christus, Du Hirte und Haupt Deiner Kirche, wir bitten Dich, steh unserem Oberhirten mit der Kraft Deines Segens bei, daß er an uns Deine Stelle vertritt, uns entflammt durch seinen Eifer, uns beschämt durch seinen Wandel, uns trägt durch seine Liebe, uns stärkt durch seine Geduld, uns segnet durch seine Gebete, uns weidet durch seine Lehre und uns reinigt und läutert zu Deinem heiligen Volke und zum unbefleckten Gottesdienst im Geist und in der Wahrheit. Der Du lebst und herrschest mit Gott dem Vater in der Ewigkeit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. (Bischof J. M. Sailer)

Maria, Schutzherrin der Kirche
Maria, du mächtige Jungfrau, du bist die hohe, ruhmvolle Schützerin der Kirche, die wunderbare Hilfe der Christen. Du bist furchtbar wie ein zum Kampf gerüstetes Kriegsheer. Du allein hast alle Irrlehren auf der ganzen Welt vernichtet. In unseren Nöten, unseren Kämpfen, unseren Bedrängnissen schütze uns wider den Feind, und in der Stunde unseres Todes nimm unsere Seele auf in den Himmel! Amen. (Hl. Don Bosco)

Bitten und Gebet um Erhalt der kirchlichen Einheit anläßlich der Aufhebung der Exkommunikation der vier von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe durch Papst Benedikt XVI.

[Aufmerksam gemacht durch David Ianni]

Opus Iustitae Pax

Samstag, 02. Mai 2009

“Das Werk der Gerechtigkeit ist Frieden” [Jes 32,17: Das Werk der Gerechtigkeit wird der Friede sein] – So lautete Eugenio Pacellis Bischofs- und Pontifikatsspruch, selbigen Titel trägt auch die Wanderausstellung des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften. Nachdem diese im Berliner Schloss Charlottenburg gastierte, ist sie bis morgen im Münchner Karmelitersaal (ehemalige Karmeliterkirche) zu bestaunen (nebenan verläuft zufällig die Pacellistraße). Nachdem die Ausstellung in Auftrag gegeben wurde, wurde sie von den Medien ziemlich hart angegangen, mittlerweile wird sie totgeschwiegen.
Zu Beginn der Ausstellung wird man als Besucher von einem Gipsentwurf einer Statue von Papst Pius XII. aus dem Petersdom begrüßt (mit Tiara, das spätere Originalmodell trägt eine Mitra). Die Ausstellungstafeln beschreiben das Leben von Pius XII. von seiner Geburt an über die frühen Jahre in Rom und seine Aufenthalte als Nuntius in Bayern und später in Berlin. Früh gefördert von Papst Benedikt XV. wurde er von diesem in der Sixtinischen Kapelle zum Bischof geweiht und empfing “aus demselben Kelch” wie der Papst die Heilige Kommunion. Nach den Konkordatsabschlüssen wurde er schließlich nach Rom als Kardinalstaatsekretär berufen. Vor seiner Papstwahl machte er sich schon bereit, das Staatsekretariat an den neuen Sekretär zu übergeben, jedoch wurde er selbst (für ihn selbst überraschend) zum Papst gewählt und schließlich gekrönt. Die prachtvolle Tiara (Gregor XVI. / Pius IX.) ist in der Ausstellung ebenso zu bestaunen wie Mess- und außerliturgische Gewänder.
Zu sehen ist auch der Federstil, mit dem das Dogma der Leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel unterzeichnet wurde. Desweiteren sind zahlreiche Dokumente zu bestaunen, unter anderem die Weihnachtsansprache 1942 (medial verleumdet als “Schweigen des Papstes”, im Kopfhörer habe ich seine Stimme jedoch klar und deutlich vernommen), zahlreiche Dankesschreiben von jüdischen Gelehrten und israelischen Staatsmännern, ein Bild des israelischen Philharmonieorchesters nach einem Dankkonzert im Vatikan sowie ein Zitat von Pinchas Lapide, der Pius die Rettung von 8500 römischen Juden zuschreibt (in Zahlen sind das ganze 88% !!!).
Eine Tafel handelt von der Auffindung der Gebeine Petri und einem Gebet Pius XII. vor der Palliennische über dem Petrusgrab. Die Ausstellung schließt mit einem Bildern des Totenbetts, des Trauerzugs und des Grabs im Petersdoms.

Abschließend habe ich mir dann noch den Katalog zur Ausstellung gekauft, ich werde mich mal weiter mit Pius XII. beschäftigen!

Auch du, mein Ex-Ministerpräsident?

Mittwoch, 01. April 2009

Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen ihrer Papstkritik in Schutz genommen [Was zu Erwarten war.] . Am Rande der evangelischen Landessynode in Bad Windsheim sagte Beckstein am Dienstag: „Ich weiß, wie schnell die jüdischen Bürger in Deutschland verunsichert sind, und deswegen war es richtig, dass die Bundeskanzlerin das kommentiert hat.“ Merkels Äußerungen haben anhaltende Kritik aus der katholischen Kirche und eine unionsinterne Richtungsdebatte nach sich gezogen. Papst Benedikt XVI. hatte im Januar die Exkommunikation von vier illegal [???] geweihten Traditionalistenbischöfen der vom Vatikan nicht anerkannten Piusbruderschaft zurückgenommen. Unter ihnen war auch der Holocaust-Leugner Richard Williamson. Später erklärte der Vatikan, dass Benedikt XVI. Williamsons Äußerungen nicht gekannt habe und die vier auch weiterhin von den kirchlichen Ämtern suspendiert seien [Dies erklärte der Vatikan nicht "Später" (nach den Presse-Tumulten), sondern am Tag der Aufhebung der Exkommunikation.] . Beckstein betonte, er schätze den Papst als eine außerordentliche Persönlichkeit und einen gescheiten Mann, der „über jeden Zweifel erhaben“ sei. Es sei für ihn jedoch „verkehrte Welt, die Piusbruderschaft wieder aufzunehmen und den Evangelischen die Kirchenqualität abzusprechen“ [inwiefern ist die Piusbruderschaft wieder aufgenommen?] , meinte der bekennende Protestant. In der katholischen Kirche stellt der CSU-Politiker „eine Menge Verunsicherung“ fest [Dies ist nur indirekt sein Problem ist, da es ihn selbst nicht betrifft, er aber durch seine Äußerung dazu beiträgt.] . Der Papst und die Katholiken hätten derzeit ein Kommunikationsproblem. Auch die Äußerung des Papstes auf seiner Afrikareise zum Thema Kondome sei „gründlich daneben gegangen“ [Die Äußerung/ Lehre/ Wahrheit wurde in Deutschland nur gründlich falsch widergegeben.] . Beckstein wörtlich: „Man muss sich schon bemühen, dass die Menschen einen verstehen und nicht Missverständnisse entstehen.“ [Dies gilt auch für Herrn Beckstein: Erst Bemühen, dann Verstehen, dann Reden und dabei Missverständnisse vermeiden.]

[Im Original gesehen auf Radio Vatikan]

Info-Materialien der Petrusbruderschaft

Mittwoch, 01. April 2009

Kam gerade per Post: Informationsblatt der Priesterbruderschaft St. Petrus sowie Was ist Keuschheit? Hilfen zur Gewissensbildung im 6. Gebot.

Das Info-Blatt wird mir jeden Monat zugestellt und ist immer recht interessant, in der aktuellen Aufgabe ist der Brief des Heiligen Vaters an die Bischöfe sowie ein Photo von Kardinal Ratzinger beim Besuch der Petrusbruderschaft abgedruckt. Auf dem Bild trägt er hübsche Zelebrationshandschuhe und einen prachtvollen Rauchmantel. Das Titelbild zeigt eine Skulptur des Judaskuss in der Scala Sancta in Rom.

Das Heftlein wurde als Zusatz mitgeschickt (also unbestellt), bis jetzt habe ich höchstens Broschüren zur Alten Messe bzw. eine Anleitung zum rechten Messe-Dienen in der außerordentlichen Form geordert. Lesen werde ich es trotzdem, besonders die genauen Auswirkungen der Pille auf das Ökosystem interessieren mich.

Subdiakonen-Weihe

Samstag, 28. März 2009

Ein Verschieben des Weiheortes macht eine Subdiakonats-Weihe auch nicht erlaubter ;)

Vielleicht sollte Bischof Gerhard Ludwig Müller ab jetzt den Dialog mit der Piusbruderschaft führen. Zum Leidwesen für Bischof Norbert Brunner, denn auf dessen Hinweisen auf die Unerlaubtheit der Weihen hat die Führungsriege der Bruderschaft leider nicht gehört.

Ich finde es nur schlimm, dass die Weihen (trotz Unerlaubtheit) gültig sind.

Stellungnahme der Piusbruderschaft

Freitag, 13. März 2009

Papst Benedikt XVI. hat sich am 10. März 2009 in einem Brief an die Bischöfe der katholischen Kirche gewandt, in welchem er ihnen die Absichten mitteilt, die ihn bei dem wichtigen Schritt der Veröffentlichung des Dekretes vom 21. Januar 2009 leiteten.
Nach der jüngsten „Lawine von Protesten“ danken wir dem Heiligen Vater mit Nachdruck, dass er die Diskussion auf jene Höhe zurückgeführt hat, wo sie verbleiben soll: Bei der Frage des Glaubens. Wir teilen voll und ganz seine vordringliche Sorge um die Predigt „in unserer Zeit, in der der Glaube in weiten Teilen der Welt zu verlöschen droht wie eine Flamme, die keine Nahrung mehr findet“.
Die Kirche durchschreitet in der Tat eine schwerwiegende Krise, die nur durch eine vollständige Rückkehr zur Reinheit des Glaubens gelöst werden kann. Mit dem heiligen Athanasius bekennen wir: „Wer auch immer gerettet werden will, muss vor allem den katholischen Glauben annehmen: Wer ihn nicht vollständig und unversehrt bewahrt, wird ohne jeden Zweifel in sein ewiges Verderben eingehen“ (Glaubensbekenntnis Quicumque).
Wir sind weit davon entfernt, die Tradition im Jahre 1962 anhalten zu wollen; vielmehr wünschen wir, dass das II. Vatikanum und das nachkonziliare Lehramt im Lichte dieser Tradition gesehen wird, welche der hl. Vinzenz von Lerin definiert hat als „das was immer, überall und von allen geglaubt wurde“ (Commonitorium). Dies muss geschehen ohne Bruch und in einer vollkommen homogenen Entwicklung. Nur so können wir wirksam zur Evangelisierung beitragen, welche der göttliche Heiland gefordert hat (vgl. Mt 28,19-20).
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist willens – das versichert sie Papst Benedikt XVI. – , die doktrinalen Gespräche in Angriff zu nehmen, welche in dem Dekret vom 21. Januar als „notwendig“ bezeichnet wurden, mit der Sehnsucht, der geoffenbarten Wahrheit zu dienen. Dieses ist die erste Liebe, welche allen Menschen erwiesen werden muss, seien sie Christen oder nicht. Sie versichert ihn ihres Gebetes, damit sein Glaube nicht wanke und er alle seine Brüder stärken könne (vgl. Lk 22,32).
Wir stellen diese theologischen Gespräche unter den Schutzmantel Unserer Lieben Frau vom allumfassenden Vertrauen, im Bewusstsein, dass Sie uns die Gnade erlangen wird, getreulich das zu überliefern, was wir empfangen haben, „tradidi quod et accepi“ (1 Kor 15,3).

Menzingen, am 12. März 2009

+ Bernard Fellay

[Welt.de]

Inserat von Pfarrer Amann

Freitag, 27. Februar 2009

Ich finde es toll, dass Pfarrer Amann so offen seine Meinung vertritt und dafür bereit ist, 2000 € zu zahlen. Ob er Recht hat und ob tatsächlich ein Schisma im Gange ist, weiß ich nicht. Beunruhigend ist es trotzdem.

Inserat von Pfarrer Eberhard Amann[Quelle]

Richard Williamson bittet um Vergebung

Donnerstag, 26. Februar 2009

Der Heilige Vater und mein Oberer, Bischof Bernard Fellay, haben mich ersucht, die Bemerkungen, die ich vor vier Monaten gegenüber dem schwedischen Fernsehen gemacht habe, neu zu überdenken, da deren Folgen sehr schwerwiegend gewesen sind.
In Anbetracht dieser Folgen kann ich wahrheitsgemäß sagen, dass es mir leid tut, diese Bemerkungen gemacht zu haben, und dass ich sie nicht gemacht hätte, wenn ich im Vorhinein um den ganzen Schaden und den Schmerz gewusst hätte, die diese verursachen würden, besonders der Kirche, aber ebenso den Überlebenden und den Verwandten der Opfer der Ungerechtigkeit unter dem Dritten Reich.
Im schwedischen Fernsehen habe ich nur die Meinung ( “Ich glaube”, “Ich glaube”) eines Nicht-Historikers geäußert, eine Meinung, die sich vor 20 Jahren auf Grundlage der damals verfügbaren Beweise herausgebildet hat und seither selten in der Öffentlichkeit geäußert worden ist. Nichtsdestoweniger haben mich die Ereignisse der letzten Wochen und der Rat von älteren Mitgliedern der Bruderschaft des hl. Pius X. von meiner Verantwortung für die verursachten großen Schwierigkeiten überzeugt. Ich bitte alle, die sich aufgrund meiner Worte aufrichtig entrüstet haben, vor Gott um Vergebung.

Wie der Heilige Vater gesagt hat: Jeder Akt ungerechter Gewalt gegen auch nur einen Menschen verletzt die gesamte Menschheit.

+ Richard Williamson

Hoffentlich hört das Geweine der Medien sowie der Kirchenkritiker endlich auf.

Wagner wird doch nicht Linzer Weihbischof

Sonntag, 15. Februar 2009

Angesichts des Medientumultes anläßlich seiner Ernennung zum Weihbischof in der Diözese Linz hat Gerhard Maria Wagner den Papst um Rückname der Ernennung gebeten. Schade. Der Papst hat diesem Wunsch entsprochen.

Petition Vaticanum II

Samstag, 07. Februar 2009

Petition Vaticanum II

Als Unterzeichner der “Petition Vaticanum II” werden auf der 1. Signaturliste zwei Priesterinnen weibliche Priester genannt. Mich würde interessieren, in welcher Form ihnen die Konzilstexte vorliegen. Vielleicht als mehrfarbiges Bilderbuch? Oder schriftlich auf ominösen Internetseiten? Oder wurden sie ihnen gar per Mundpropaganda überliefert? (Mehr)

Oh Herr, gib dass diese verblendeten Frauen vom Geist der Wahrheit und der Einsicht erfüllt werden, damit sie das wahre 2. Vatikanische Konzil erkennen und begreifen.

Die “Piusbrüder”

Dienstag, 27. Januar 2009

“Piusbrüder”, das Wort hab ich bis jetzt noch nie gehört oder irgendwo gelesen. Heute jedoch entdeckte ich bei ef-online folgenden tollen Artikel:

Die scheinheilige Lehre der politischen Korrektheit fordert von Zeit zu Zeit ihre Kampagnen gegen allzu freiheitlich-konservative Widersacher. Opfer werden als Exempel statuiert –Abschreckung funktioniert schließlich immer. Keiner soll glauben, dass man im „freiesten Staat deutscher Geschichte“ einfach so sagen und machen darf, was man will. Gestern Heitmann, Möllemann, Hohmann, Herman – und nun der Stellvertreter des Herrn auf Erden selbst; der Papst!

Wohl seit 1945 wurde in der deutschen Presse nicht mehr derart respektlos gegen den Heiligen Vater in Rom zu Felde gezogen. Die „Süddeutsche Zeitung“ spricht vom „Sündenfall des Papstes“, von einem „beschämenden“ und „bestürzenden Signal“ Benedikt des XVI. In den wiederkehrenden Kampagnen gegen Konservative werden immer wieder die seltsamsten Ankläger zum Schuldspruch hinzugezogen – Hauptsache, so scheint es, sie richten erbarmungslos. War es gegen Möllemann noch dessen langjähriger Erzfeind Paolo Pinkel und vor Kerners Tribunal gegen Eva Herman der berüchtigte kommunistische „Historiker“ Wippermann, so wird nun vom „Spiegel“, wer könnte es anders sein, die einstige DKP-Vorzeigetheologin und notorische Papst-Verächterin Uta Ranke-Heinemann aus der Mottenkiste geholt. Frau Professorin fällt denn auch wenig überraschend ihr Urteil: Benedikts Verhalten, so Heinemann im „Spiegel“, sei einfach, „in besonderem Maße untragbar und beschämend“.

Was war da geschehen? Grund für die Kampagne gegen Benedikt XVI. ist dessen Entscheidung vom Wochenende, die Exkommunikation von vier Bischöfen der traditionalistischen Pius-Bruderschaft rückgängig zu machen und diese wieder in die katholische Kirche zurückzuführen. Zu den vier Bischöfen gehört auch der Brite Richard Williamson, der in einem bereits im November aufgezeichneten und „zufälligerweise“ genau jetzt gesendeten Interview gegenüber einem schwedischen Fernsehsender eine in Deutschland strafbare Meinung kundtat, im Amtsdeutsch „den Holocaust leugnete“. Das Interview, in dem Williamson mit plötzlichen Fragen zur Geschichte offenbar überrascht wurde, war im Priesterseminar der Piusbruderschaft in Zaitzkofen bei Regensburg aufgenommen worden – die deutschen Meinungspolizei hat die Ermittlungen deshalb bereits aufgenommen. Bischof Williamson droht auf deutschem Boden die Inhaftierung. [...]

Die Piusbruderschaft erklärt den grundlegenden Unterschied zwischen „alter“ und „neuer Messe“ so: „In der Alten Messe feiern wir das Opfer unseres Herrn Jesus Christus am Kreuz, also das Geschehen vom Karfreitag; in der Neuen Messe feiert man das Herrenmahl, also ein Gedächtnis des Abendmahls vom Gründonnerstag. Tatsächlich aber hat unser Herr am Abend des Gründonnerstag im Kreis seiner Apostel das Karfreitagsopfer vorweggenommen, indem er sakramental unter den Gestalten von Brot und Wein seinen Opferleib und sein Opferblut gegenwärtig gemacht hat. Und eben dazu hat er die Apostel beauftragt, als er zu ihnen sprach: ‚Tut dies zu meinem Gedächtnis.’ Nicht ein Abendmahl sollten sie zu seinem Gedächtnis feiern, sondern ein Opfer, das Opfer seines Fleisches und Blutes unter den Gestalten von Brot und Wein.“ Ein Nebeneinander von alter und neuer Messe wird von der Piusbruderschaft strikt abgelehnt: „Die Alte Messe ist katholisch und predigt das Christkönigtum; die Neue Messe ist ökumenisch und demokratisch.“ [...]

Fundamentale Demokratiekritik und der positive Bezug auf die Monarchie gehen nun in der Tat weit über das hinaus, was die Heit-, Mölle-, Hoh- oder Hermänner an politisch Unkorrektem zu äußern sich erdreisteten. Und hier ist denn auch der eigentliche Grund für den wilden Aufschrei der Medien zu vermuten. Alleine, sie könnten sich mit Papst Benedikt am Ende mit dem Falschen angelegt haben. Sie ahnen es vermutlich und werden immer lauter. Die nächsten Tage könnten deshalb spannend werden.

Das Video mit der Holocaust-Leugnung im schwedischen TV jedenfalls dürfte dank „Spiegel“ und Co. über Youtube auch hierzulande Rekordeinschaltquoten verzeichnen. Dafür dürfen sich die Medien weit mehr schämen als der privathistorisch irrende Bischof. Und während die dem Zeitgeist hinterherlaufenden Amtskirchen mit Hobby-Theaterstück-Aufführungen vor leeren Kirchenrängen peinlich auffällig werden, dürfte das ohnehin steigende Interesse am katholischen Traditionalismus wie auf der anderen Seite an evangelikalen Freikirchen weiter zunehmen. Gedankt sei der Empörungsberichterstattung jener, die zwei- bis dreimal im Jahr Adolf Hitler in Nahaufnahme mit gut sichtbarem Hakenkreuz am Revers auf ihr „Spiegel“-Cover platzieren, damit die Auflage steige.

Gregor Hoppe vom ARD-Hörfunkstudio Rom kommentiert in der Tagesschau: „Der Papst will seine Kirche offenbar gesundschrumpfen, zurück auf eine noch kleinere, dafür aber erzkonservative Klientel. Und nimmt dabei in Kauf, dass ihm alle anderen davonlaufen.“ Vieles spricht für die Umkehrung dieser These: Konservative Kirchen (und vorneweg der „Popstar unserer Zeit“, der „ultrakonservative“ Papst Benedikt) haben großen Zulauf. Die 68er-(Ex-)Zeitgeistkirchen aber mit all ihrem antikapitalistischen Öko- und Drittweltklimbim – beispielhaft sei die großspurige Coca-Cola-Boykottkampagne des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) genannt – sind längst nur noch zum Davonlaufen. Und die Mainstreammedien? Würden sie ihre Wächterfunktion gegenüber der Politik oder auch nur ihren eigenen antifaschistischen Anspruch wirklich ernst nehmen, müssten sie sich gerade jetzt einsetzen für die Meinungsfreiheit des Bischofs und gegen die jedem intelligenten Menschen unwürdige und in unseligster Tradition stehende Strafverfolgung falscher Meinungen in Deutschland. Das tun sie nicht. Vielmehr nehmen sie kurz nach dem Mannichl-Supergau mit einer abermaligen billigen Hysterie- und Schmierenkampagne in Kauf, dass ihnen auch noch die letzten gutgläubigen Zuschauer und Leser davonlaufen.

Mein Fazit ist identisch mit einem Textzitat, die nächsten Tage werden sicherlich spannend!

Kommuniqué von Bischof Bernard Fellay

Dienstag, 27. Januar 2009

Es ist offensichtlich, daß ein Bischof nur zu Fragen des Glaubens und der Moral mit religiöser Autorität sprechen kann. Unsere Bruderschaft beansprucht keinerlei Autorität über historische oder andere säkulare Fragen. Die Mission der Priesterbruderschaft ist die Verbreitung und Wiederherstellung der authentischen katholischen Lehre, wie sie in den Dogmen niedergelegt ist. Dafür sind wir weltweit bekannt, akzeptiert und geschätzt. Wir sehen mit großer Sorge, wie die Überschreitung dieses Auftrages durch unser Mitglied unserer religiösen Mission schweren Schaden zufügt.

Wir bitten den Heiligen Vater und alle Menschen guten Willens um Entschuldigung für den dadurch hervorgerufenen Ärger. [...]

+ Bernard Fellay

Ich nehme an, dass ich ein Mensch guten Willens bin und die Bitte um Entschuldigung ernst gemeint ist.

Eure Exzellenz, ich nehme Eure Entschuldigung an.

(Ich überlege gerade, wer sich selbst als Mensch nicht-guten Willens bezeichnet …)

Ein großer und wichtiger Schritt

Samstag, 24. Januar 2009

[Inoffizielle deutsche Übersetzung]

Mit Schreiben vom 15. Dezember 2008, gerichtet an Kardinal Dario Castrillón Hoyos, Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, hat Msgr. Bernard Fellay – auch im Namen der drei anderen am 30. Juni 1988 geweihten Bischöfe – erneut zur Aufhebung der Exkommunikation latae sententiae, offiziell erklärt per Dekret des Präfekten der Bischofskongregation am 1. Juli 1988, aufgefordert. In dem angesprochenen Schreiben bekräftigte Msgr. Fellay unter anderem: „Wir sind fest entschlossen in dem Willen, katholisch zu bleiben und alle unsere Kräfte in den Dienst der Kirche unseres Herrn Jesus Christus, der römisch-katholischen Kirche, zu stellen. Wir akzeptieren ihre Lehre mit kindlichem Geist. Wir glauben fest an den Primat Petri und seine Vorrechte, und daher bereitet die aktuelle Situation uns großes Leid.“

S. H. Benedikt XVI. hat – mit väterlicher Einfühlsamkeit gegenüber dem spirituellen Unbehagen, zum Ausdruck gebracht durch die von der Strafe der Exkommunikation Betroffenen, und vertrauend auf die im zitierten Schreiben zum Ausdruck gebrachten Bemühungen, keine Anstrengung zu unterlassen, die notwendige Vertiefung der Gespräche mit der Autorität des Heiligen Stuhls in den noch offenen Fragen zu erreichen, sodass es in Kürze eine umfassende und zufriedenstellende Lösung des Problems gebe – beschlossen, die durch ihre Bischofsweihen entstandene kirchenrechtliche Situation der Bischöfe Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta zu überdenken.

Mit diesem Dokument wünscht er sich, die gegenseitige Vertrauensbeziehung zu festigen sowie das Verhältnis der Piusbruderschaft zum Apostolischen Stuhl zu intensivieren und zu stabilisieren. Dieses Geschenk des Friedens, am Ende der Weihnachtszeit, wird auch ein Zeichen zur Förderung der Einheit in der Liebe der Universalkirche und zur Überwindung des Skandals der Spaltung.

Es ist zu hoffen, dass diesem Schritt die Ermöglichung der vollen Gemeinschaft der gesamten Piusbruderschaft mit der Kirche folgt, womit wahre Treue und wahre Anerkennung des Lehramts und der Autorität des Papstes mit der sichtbaren Einheit bewiesen wäre.

Aufgrund der Berechtigung, die mir ausdrücklich durch den Heiligen Vater Benedikt XVI. gegeben wurde, erlasse ich kraft des vorliegenden Dekretes, die Strafe der Exkommunikation latae sententiae gegen die Bischöfe Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta, erklärt von dieser Kongregation am 1. Juli 1988, und erkläre die rechtlichen Auswirkungen [der Exkommunikation], beginnend mit dem heutigen Tag, an dem das Dekret ausgestellt wurde, für unwirksam.

Rom, Kongregation für die Bischöfe, 21. Januar 2009

Card. Giovanni Battista Re

Präfekt der Kongregation für die Bischöfe

Einheit der Kirche?!

Sonntag, 18. Januar 2009

„Die Kirche, gleichsam die Einheit der Christenheit, ist zerbrochen, nicht nur in zwei sondern, leider Gottes, in mehrere Teile. Nun vertrauen wir das den guten Händen Gottes an. Wir können die Einheit ja nicht machen, wir sind keine Monteure, die das zusammenschrauben oder zusammenkleben, sondern das ist ein geistlicher Vorgang.“ (Kardinal Kasper)

Unsinnige Kompromisse helfen also nicht weiter, ebenso wenig wie lauwarme ‘ökumenische’ Gottesdienste oder sonstige Stümpereien. Ich bin gespannt, was der 2. Ökumenische Kirchentag im nächsten Jahr bei uns in München bringen wird. Ich hoffe es gibt keinen Priester oder Pastor, der versucht, mittels Interzelebration den Dialog zu stören (bzw. zu “verbessern”). Und dann bestürzt ist, wenn er entlassen wird.

Heiliger Geist, Geist der Wahrheit, kehre ein in unsere Herzen, gib den Völkern Deines Lichtes Klarheit, auf daß sie Dir wohlgefallen in der Einheit des Glaubens.
Amen.

Christoph Kardinal Schönborn

Samstag, 10. Januar 2009

zu den Themen “Gott und die Welt”, hier auf profil.at

B XVIs Ansprache zur römischen Kurie

Dienstag, 23. Dezember 2008

Den Originaltext kennen die meisten Aktivisten und Demonstranten vermutlich nicht, aber das rechtfertigt ihre schwachsinnige Argumentation noch lange nicht. Kath.net kommentiert ganz passend:

Es ist die moderne Welt, die uns da entgegen kommt – und es ist schon lange keine Morgenröte mehr. Es ist eine Geistesströmung, mächtiger als der Amazonas, die zum Mainstream der Medien, der Universitäten und Politik geworden ist. Wer seine Stimme zu einem Einwand erhebt, wird da rasch ein „Hassredner“, von einem Terroristen kaum noch zu unterscheiden. Ja, es ist gefährlich geworden, gegen die Gender-Ideologie zu sein, in Redaktionen, in Wahlkreisen, und natürlich auch auf den Kanzeln. Und es macht sich gut und zahlt sich aus, radikal dafür zu sein. [...]
„Ganz Gallien“ scheint also besiegt. Ganz Gallien? Nein! In einem winzigen Winkel Europas, im Zwergstaat des Vatikans, hat der Papst noch einmal gewagt, in seinen weißen Gewändern jenes ältere Menschenbild Europas und der Christenheit in Erinnerung zu rufen, das es zu verteidigen gelte, wenn die Menschheit nicht insgesamt großen Schaden nehmen wolle. [...]
Anders als in Regensburg war ihm hier durchaus bewusst, auf welches Minenfeld er sich mit seinen wenigen Worten dieser in den „Menschen eingeschriebenen Botschaft“ begeben hat. Es ist auch die genetisch eingeschrieben Botschaft einer fundamentalen Ungleichheit des Menschen. Die Rede war nicht weniger brisant, diesmal jedoch nicht für das Verhältnis der Kirche zum Islam, sondern für das Verhältnis der Christen zum Imperium des Relativismus.
Es dauerte deshalb nur Stunden, bis dieses Imperium zurückschlug, nicht mehr wie zu Asterix’ Zeiten aus Rom, sondern heute aus London. Nur Stunden nach der Rede behauptete etwa BBC – und im Anschluss auch WELT ONLINE – der Papst habe gesagt, es sei „ebenso wichtig, die Menschheit vor homosexuellem oder transsexuellen Verhalten zu bewahren, wie den Regenwald zu schützen.“ Das aber hat er genau nicht gesagt. Benedikt XVI. hat nicht das Verhalten der Schwulen verteufelt, er hat es nicht einmal angesprochen. Er hat vom Menschenbild der Christenheit gesprochen, das es gegen das neue Menschenbild der allerneuesten Menschen zu verteidigen gelte.
Nichts eignet sich freilich heute schon besser als Totschlagargument als die so genannte „Homophobie“, die – wenn es so weiter geht – bald wohl allen anderen gesellschaftlichen Ächtungen den Rang abgelaufen hat. Jeder, der die katholische Kirche von Nahe kennt, ob in Rom oder an anderen Orten, weiß, dass in ihr de facto mehr Schwule wahre Heimat und ein respektiertes Unterkommen gefunden haben als in jeder anderen Groß-Organisation der Welt – wenn auch in einem fast ebenso aussichtslosen wie altertümlichen Bestreben nach Keuschheit, in dem viele Kleriker, ob Schwule wie Heteros, immer wieder auch der Versuchung der Unkeuschheit erliegen. Das freilich ist ein anderes Thema, um das es in der etwas anderen Weihnachtsrede des Papstes noch weniger ging als um ordinäres Schwulen-Bashing. In seiner Verteidigung einer Schöpfungsordnung, nach der Mann und Frau, die verschieden und auf den Erhalt der Menschheit hin geschaffen sind, hat Benedikt sich vielmehr mitten in eine höchst dramatische Auseinandersetzung begeben, die noch als einer unserer wesentlichen Konflikte die nahe und fernere Zukunft bestimmen wird.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Tod des Patriarchen von Moskau und ganz Rußland

Freitag, 05. Dezember 2008

Heute Morgen starb Alexius II., Patriarch von Moskau und ganz Rußland und somit Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche. Es war erst dieses Jahr, als er im Münchner Herzzentrum (also in unserem Pfarrgebiet) zu Behandlung war. Leider kam es nie zu einem Treffen mit Papst Benedikt XVI.

(© Wikipedia)

Weltgebetstag für verfolgte Christen

Samstag, 15. November 2008

Ich greife schon mal auf Morgen vor und zitiere aus einem Artikel von “Readers Edition”:

[...] Während es hierzulande selbstverständlich ist, dass Menschen ihren Glauben frei bekennen und ihre Religion weitgehend unbehelligt praktizieren können, müssen Christen in vielen anderen Ländern und Regionen der Erde mit Repressionen rechnen. Denn obwohl die Religionsfreiheit weltweit als Menschenrecht anerkannt ist, werden in großen Teilen der Welt immer noch Christen verfolgt. Öfter, offener und brutaler denn je. [...]
200 Millionen Christen sind zu Beginn des 21. Jahrhunderts von unterschiedlichen Formen der Verfolgung betroffen. Sie dürfen ihren Glauben nicht frei leben, ihre Religion nicht ausüben. Sie werden in den Medien diskreditiert und diffamiert. Sie werden in der Schule verlacht und verspottet. Sie werden am Ausbildungsplatz bedrängt und belästigt. Sie bekommen keine Arbeit, werden bei der Vergabe öffentlicher Ämter benachteiligt. Einige von ihnen werden verhaftet, inhaftiert, versklavt, gefoltert und ermordet. Etwa 100.000 Christen sterben jährlich für ihren Glauben. Freilich sind auch andere Glaubensgemeinschaften von mangelnder Religionsfreiheit negativ betroffen, doch in den meisten Fällen sind es Christen, die darunter leiden: 80 Prozent aller Menschen, die aus religiösen Gründen verfolgt werden, sind Christen. Ihr Anteil bei der Ermordung von Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit liegt bei weit über 90 Prozent. [...]
Nordkorea und die Türkei, zwei unterschiedliche Beispiele für Länder mit mehr oder weniger systematischer Christenverfolgung. [...]
Andere Gründe, andere Formen, anderes Ausmaß, doch prinzipiell die gleiche Konsequenz: Christen werden verfolgt, weil sie Christen sind. Obwohl die staatlichen Behörden sie hier wie dort schützen müssten, weil sie Menschen sind.

Il Papa buono

Dienstag, 28. Oktober 2008


Vor 50 Jahren wurde Angelo Roncalli zum Papst gewählt, er gab sich den Namen Johannes XXIII. Während seines Pontifikats war es einem Priester nicht erlaubt, ein Kino oder ein Stadion zu besuchen. Wenn man bedenkt, was in der heutigen Zeit im Kino gezeigt wird, war dies mit Sicherheit keine schlechte Idee! Sein Meisterwerk war selbstverständlich das Zweite Vaticanum.

Frechheiten

Sonntag, 19. Oktober 2008
  • Bittlinger fordert den Heiligen Vater auf, ein paar Schritte mit ihm zu gehen
  • Ranghohe Rabbiner fordern die Einstellung des Seligsprechungsverfahren für Papst Pius XII.

Immer diese frechen Forderungen, wo führt das noch hin? Müssen wir bald aufhören, an Gott zu glauben? Damit wir den Dialog der “Religionen” nicht behindern?

O Maria, Mutter der Barmherzigkeit und Zuflucht der Sünder, wir bitten dich, du wollest mit einem barmherzigen Auge auf die Völker herabblicken, welche in die Ketzerei und in das Schisma gefallen sind. Du bist der Sitz der Weisheit; erleuchte also ihren Verstand, der elend in die Finsternisse der Unwissenheit und der Sünde verstrickt ist, damit sie klar einsehen, daß die heilige, katholische, apostolische und Römische Kirche die einzig wahre Kirche Jesu Christi ist, außerhalb welcher es weder Heiligkeit noch Seligkeit gibt. Bewirke endlich ihre Bekehrung, indem du ihnen die Gnade erlangst, alle Wahrheiten unseres Glaubens anzunehmen, und sich dem Römischen Papste, dem Stellvertreter Jesu Christi auf Erden zu unterwerfern, so daß, wenn sie mit uns recht innig durch die süßen Bande der göttlichen Liebe vereinigt sind, es nur eine Herde gebe unter demselben Einen Hirten, und daß wir alle mit einander, o glorreiche Jungfrau, in der Freude unseres Herzens ewig singen können: Freue dich, o Jungfrau Maria, denn alle Ketzereien auf der ganzen Welt hast du allein vernichtet.
Amen.

Di Enyalië

Donnerstag, 09. Oktober 2008

In Memoriam – Zum Gedenken seines 50. Todestages, ein Öl-Gemälde von Peter McIntyre:

O Jesus, ewiger Hoherpriester, Du hast Dich gewürdigt, Deinen treuen Diener Pius XII. zur höchsten Würde Deines Stellvertreters hier auf Erden zu erheben, und ihm die Gnade verliehen, den Glauben unerschrocken zu verteidigen, Gerechtigkeit und Frieden mutvoll zu vertreten, Deine heilige Mutter in frommer Hingabe zu verherrlichen und ein leuchtendes Beispiel der Liebe und aller Tugenden zu geben; gewähre uns jetzt im Hinblick auf seine Verdienste huldvoll die Gnaden, die wir von Dir erflehen, auf dass wir ihn, sicher überzeugt von seiner wirksamen Fürbitte bei Dir, eines Tages der Ehre der Altäre teilhaft sehen können.

Amen.

Di Enyalië

Montag, 29. September 2008

In Memoriam – Gestern vor 30 Jahre starb Papst Johannes Paul I., der “Lächelnde Papst”. Er selbst gab sich als erster Papst der Geschichte einen Doppelnamen und verzichtete auf seine Krönung. Ein toller Mensch: trotz schwerer Krankheit lächelnd im Angesicht des Todes. Zumindest für Christen. Für Ungläubige und dergleichen steckt hinter seinem Tod natürlich ein großes Verschwörungskomplott. Weiterlesen …

NS-Kirchenpolitik im Unterricht

Mittwoch, 24. September 2008

Da wir im Geschichtsunterricht gerade die Kirchenpolitik der NS-Zeit durchnehmen, lasen wir heute einen Text des Größten Verbrechers, Mörders und Antichristen den die Welt je gesehen hat. Am 06.05.1933 schwafelte er Folgendes:

[...] Mit den Konfessionen, ob nun diese oder jene: das ist alles gleich. Das hat keine Zukunft mehr. Für die Deutschen jedenfalls nicht. Der Faschismus mag in Gottes Namen seinen Frieden mit der Kirche machen. Ich werde das auch tun. Warum nicht? Das wird mich nicht abhalten, mit Stumpf und Stiel, mit allen seinen Wurzeln und Fasern, das Christentum in Deutschland auszurotten [...] Lassen Sie das Spintisieren. Ob nun Altes Testament oder Neues, ob bloß Jesuworte wie der Houston Stewart Chamberlain will: alles das ist doch derselbe jüdische Schwindel. Es ist alles eins und macht uns nicht frei. Eine deutsche Kirche, ein deutsches Christentum ist Krampf. Man ist entweder Christ oder Deutscher. Beides kann man nicht sein [...] Was werden soll, fragen Sie? Das will ich Ihnen sagen: verhindern, dass die Kirchen etwas anderes tun, als was sie jetzt tun. Nämlich Schritt für Schritt Raum verlieren. Was glauben Sie, werden die Massen jemals wieder christlich werden? Dummes Zeug. Nie wieder. Der Film ist abgespielt. Da geht niemand mehr herein. Aber nachhelfen werden wir. Die Pfaffen sollen sich selbst ihr Grab schaufeln. Sie werden ihren lieben Gott an uns verraten. Um ihr erbärmliches Gelumpe von Stellung und Einkommen werden sie alles preisgeben [...] Sie werden anstatt des Blutes ihres bisherigen Erlösers das reine Blut unseres Volkes zelebrieren; sie werden die deutsche Ackerfrucht als heilige Gabe empfangen und zum Symbol der ewigen Volksgemeinschaft essen, wie sie bisher den Leib ihres Gottes genossen haben [...]

Nun ja, dazu muss man nicht viel sagen, ein völlig verstörter Mann der keine Ahnung von Religion hat. Parallel behandelten wir einen Textausschnitt aus der Enzyklika “Mit brennender Sorge” vom 14.03.1937:

[...] Wer in pantheistischer Verschwommenheit Gott mit dem Weltall gleich setzt, Gott in der Welt verweltlicht und die Welt in Gott vergöttlicht, gehört nicht zu den Gottgläubigen.
Wer nach angeblich altgermanisch-vorchristlicher Vorstellung das düstere unpersönliche Schicksal an die Stelle des persönlichen Gottes rückt, leugnet Gottes Weisheit und Vorsehung, die „kraftvoll und gütig von einem Ende der Welt zum anderen waltet“ (Weisheit 8,1) und alles zum guten Ende leitet. Ein solcher kann nicht beanspruchen, zu den Gottgläubigen gerechnet zu werden.
Wer die Rasse, oder das Volk, oder den Staat, oder die Staatsform, die Träger der Staatsgewalt oder andere Grundwerte menschlicher Gemeinschaftsgestaltung – die innerhalb der irdischen Ordnung einen wesentlichen und ehrengebietenden Platz behaupten – aus dieser ihrer irdischen Wertskala herauslöst, sie zur höchsten Norm aller, auch der religiösen Werte macht und sie mit Götzenkult vergöttert, der verkehrt und fälscht die gottgeschaffene und gottbefohlene Ordnung der Dinge. Ein solcher ist weit von wahrem Gottesglauben und einer solchem Glauben entsprechenden Lebensauffassung entfernt. Nur oberflächliche Geister können der Irrlehre verfallen, von einem nationalen Gott, von einer nationalen Religion zu sprechen, können den Wahnversuch unternehmen, Gott, den Schöpfer aller Welt, den König und Gesetzgeber aller Völker, vor dessen Größe die Nationen klein sind wie Tropfen am Wassereimer (Js 40,15), in die Grenze eines einzelnen Volkes, in die blutmäßige Enge einer einzelnen Rasse einkerkern zu wollen [...]
Kein Gottesglaube wird sich auf die Dauer rein und unverfälscht erhalten, wenn er nicht gestützt wird vom Glauben an Christus [...]

Pius XII.

Freitag, 19. September 2008

Für Pius XII. gibt es ja neuerdings einen “Rehabilitierungs”-Kongress, das Wort an sich ist schon komisch. Dort wollen Theologen und Geschichtswissenschaftler Klarheit über Papst Pius XII. Rolle zur Zeit des Nationalsozialismus bringen. Ob es so etwas wirklich braucht? Für mich hat das eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Petrusgrab: die Wissenschaft vermutet es in der Nekropole unter dem Petersdom, der Glaube WEISS ES. Das man es erst wagt, öffentlich Pius XII. zu preisen, ist schade. Bis sich bald irgendjemand beschwert, wieso Pius XII. kein Tagebuch geführt (bzw. auf Video sein Handeln und Denken verewigt) hat. Und dieses dann der Öffentlichkeit hinterlassen hat, damit es diese besudelt, verfälscht oder verschwinden lässt. Oder um zum Petrusgrab zurück zu kommen: Wieso hat man damals nicht das Grab per GPS markiert? Oder davon Photos gemacht? Oder sonst was? Man muss doch an Dinge glauben können, und nicht alles hinterfragen oder kritisch beäugen. Ausser vielleicht die Wissenschaft

Alle 3 Minuten

Donnerstag, 11. September 2008

Weltweit leiden über 200 Millionen Christen unter Verfolgung, jährlich sterben fast 100.000 Menschen, weil sie sich zum Christentum bekennen, alle drei Minuten wird derzeit ein Christ ermordet. [mehr]

Humanae Vitae

Freitag, 25. Juli 2008

40 Jahre Humanae Vitae, die letzte Enzyklika von Papst Paul VI. Ich persönlich finde es gut, dass sich der Papst gegen die mehrheitliche Meinung der damaligen Bischöfe durchsetzte und damit ein öffentliches “Nein” zur künstlichen Empfängnisverhütung setzte. Und was hat es gebracht? Leider nicht sehr viel. Während die einen ihre neugeborenen Kinder in Kühltruhen verstecken, die anderen zum Urlaub nach Thailand fliegen werden bei uns laut “domradio” die Frauen zu Trieb-Befriedigungsmittel umgedeutet. Durch diese Umdeutung ist auch die “geistige Leere” unvermeidlich, von der Papst Benedikt XVI. spricht. Schade, dass es die meisten Leute immer besser wissen als “Die böse Kirche” mit ihren “Päpsten”.

„Wenn also gerechte Gründe dafür sprechen, Abstände einzuhalten in der Reihenfolge der Geburten – Gründe, die sich aus der körperlichen oder seelischen Situation der Gatten oder aus äußeren Verhältnissen ergeben –, ist es nach kirchlicher Lehre den Gatten erlaubt, dem natürlichen Zyklus der Zeugungsfunktionen zu folgen, dabei den ehelichen Verkehr auf die empfängnisfreien Zeiten zu beschränken und die Kinderzahl so zu planen, daß die oben dargelegten sittlichen Grundsätze nicht verletzt werden.“
Humanae vitae

Wenn ich diesen Absatz richtig verstehe, sollte man auf den Kalender bzw. den Gemütszustand der Frau achten, um diese empfängnisfreien Zeiten festzustellen. Ein kleiner Literaturhinweis:

Sehr eigenartig, ungewohnt, diffamierend und den-Kern-verfehlend ist die Wortwahl bei domradio.de, da hier von “Der Würde der Frau” gesprochen wird. Ich würde “Würde des Lebens” oder “Würde des Menschen” bevorzugen.

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte!

Dienstag, 08. Juli 2008

Da es nun in der anglikanischen Kirche Bischöfinnen gibt, kehren Geistliche der anglikanischen Kirche den Rücken zu und treten der katholischen Kirche bei …

Eintritt in die Kirche?

Dienstag, 29. April 2008

George Dablju Bush soll katholisch werden? Es sind zwar nur Gerüchte, aber wünschenswert wäre es schon, besonders im Hinblick auf den Weltfrieden. Ein Eintritt (oder eine Rückkehr) in die Heilige Kirche ist mit Sicherheit nie falsch …

Nachtrag:

Hier wurde einst auf die unselige und antikatholische Seite kreuz.net verlinkt. Der Link ist nun entfernt, ich diestanziere mich ausdrücklich von dieser Seite!

Todesmeldungen

Freitag, 14. März 2008

Der Bruder Johannes Pauls I. , Edoardo Luciani, ist im Alter von 91 Jahren verstorben.
Der Hwst. H. Bischof Paulos Faraj Rahho wurde von Heiden ermordet. Die ganze Welt faselt immer von Dialog, Konferenzen und Annäherungsversuchen und dann gibt es doch wieder ein paar Verrückte die ihr Glaubensbuch komisch auslegen und sich dann durch einen Mord an einem unschuldigen und wehrlosen Mann toll vorkommen. Irgendwo ist da schon ein Haken, oder? Kann man solche Leute exmuslimisieren? Hat denen der Bischof was getan? Wollte er sie gewaltsam zum Christentum bekehren?

Immer diese Schlagzeilen!

Freitag, 29. Februar 2008

“Katholiken drohen Schäuble” Lang lebe Walter Mixa! Mir persönlich gefallen die Kommentare bei ORF am Besten, nur den Kommentar bei Elsa müsste man in “Schäuble auf dem Gang Roll nach Rom” umbenennen. [Via Elsa]

Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’

Sonntag, 17. Februar 2008

Nun, da das Motu Proprio gilt, stellt man sich die Frage, wie dieser Ritus den Priestern gelernt bzw. vermittelt wird. Ein englischer Seminarist hat mit eben dieser Frage einen Brief an den Vatikan geschickt. Ihm wurde geantwortet, dass jeder Priester das Recht hat in beiden Formen des Missritus unterrichtet zu werden, und dass die Verantwortlichen (vermutlich Diösezanbischof/Regens/Subregens) dafür sorgen sollen, dass die Neupriester in beiden Formen unterrichtet werden. Hoffentlich gibt es auch Fortbildungen für Priester, die erst lange nach dem 2. Vatikanum geweiht wurden, damit diese es auch lernen (beispielsweise für unseren Pfarrer, damit wir auch in den Genuss der alten Form kommen, ohne eine andere Pfarrei zu besuchen). Ich hoffe mal dass die “Lehrpläne” bis zum 12. Oktober 2009 fertig sind, denn dann gehts hoffentlich bei mir los!


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