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Archiv für die Kategorie ‘Jugend’

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Beim heutigen Caritas-Einsatz machten wir mit den Kindern einen kleinen Ausflug zu einem pädagogischen Erlebniszentrum in der Natur. Von den Kleinen war ich mal wieder total gerührt, wie sie mit ihrer besonders kindlichen Art völlig unbefangen den Tag verbringen. Ohne Sorgen, ohne böse Taten, einfach so. Besonders von ihnen gerührt war ich als wir (in der Feuerstelle) ein kleines Lagerfeuer machten und die Kinder in helle Begeisterung gerieten. Voller Enthusiasmus spitzten sie Zweige an und grillten Frankfurter Würschtel. Ihnen ging und geht es nur um Spielen, Spaß haben und sorglos sein. Einfach so, ohne große Wünsche und Pläne. Wunderschön.
Von Lagerfeuern mit den Ministranten weiß ich ja, wie sie (vor allem die Jungs) beim Anblick oder auch schon beim Ankündigen eines Lagerfeuers in hellste Aufregung geraten. Aber diese Kinder können sich nochmals mehr und tiefer freuen.
Auch ihre religiöse Einfachheit beigeistert mich. Wenn einer von uns Propädeutikern als Priesteramtskandidat/ “Pfarrerslehrbua” vorgestellt wird, bekreuzigen sich manche der Kinder jedes Mal, wenn man an ihnen vorbeigeht oder verneigen sich oder grüßen mit “Herr Pfarrer” (was ich stets versuche, sofort abzuwiegeln).

So unbefangen und einfach stelle ich mir die Engel vor, die aus innerer Einfachheit und auf das Wesentliche beschränkt Gott dienen und Ihn lobpreisen. Ohne Angst und ohne Sorgen. Einfach so …

Pope2you

Samstag, 23. Mai 2009

Anläßlich des morgigen 43. Welttags für soziale Kommunikationsmittel hat der Heilige Stuhl die Webseite “Pope2you” ins Leben gerufen. Zweck ist es, Ansprachen und Reden des Heiligen Vaters auch Jugendlichen leicht zugänglich zu machen (d.h. man möchte ihnen das langwierige Googlen oder den Besuch der Vatikan-Seite ersparen und ihnen die Informationen gesammelt darbieten). Hoffen wir das Beste!

Pope2you

Botschaft des Heiligen Vaters

Video der Präsentation der Botschaft

Moralisch richtig Handeln

Montag, 08. Dezember 2008

Sie stehen neben einem Bahngleis an einer Weiche. Außer Kontrolle geraten, rast ein Waggon heran. Auf der links abzweigenden Spur macht sich eine Gruppe von fünf Eisenbahnarbeitern zu schaffen, rechts ein einziger.

Unternehmen sie nichts, schwenkt der Waggon links ab und tötet die fünf Männer. Indem sie den Weichenhebel umlegen, können sie die Fünf retten und nur einen opfern.

Über folgendes Beispiel diskutierten wir heute in der Schule im Religionsunterricht. Zu Beginn fragten einige Schüler, ob man besagte Arbeiter kennt, wie alt sie sind und ob man sie nicht warnen könne. Zur Verdeutlichung dieses “Dilemmas” wurden diese drei Fragen von unserem Lehrer mit ‘Nein’ beantwortet, ebenso die Frage, was passiere, wenn man den Zug in der Mitte der Weiche entgleisen lassen würde (dann wären alle 6 Arbeiter tot …). Scheinbar wären für manche Schüler befreundete Arbeiter doch gleicher als Andere, und nicht alle Menschen gleich. Eine schwierige Entscheidung. Bei einer Abstimmung entstand ein Patt zwischen denjenigen, die eingreifen würden und denjenigen, die den Hebel umlegen würden.

In einem anderen Szenario können sie einen schweren Mann von einer Brücke auf die Gleise stoßen, um den Waggon aufzuhalten.

Bei dieser Situation meldete sich in unserer Klasse niemand, den Mann herabzustoßen; es wurde gefragt, ob man theoretisch auch selbst springen und den Zug aufhalten könnte, was der Lehrer jedoch mit einem Schmunzeln und der Aussage, dass wir zu leicht wären, verneinte.

Anschließend lasen wir ein SZ-Interview zu diesem Thema und der Frage, ob Moral vererbt werden würde. Der Interviewte Marc Hauser vertritt jedoch auch die Ansicht, dass man per Gen-Manipulation in das menschliche Erbgut eingreifen dürfe, um z.B. “Abscheu vor anderen Menschen” ‘herauszunehmen’ und den Menschen ‘besser’ zu machen. Hierüber war sich die Klasse zum Glück recht einig und reagierte mit Unverständnis und Ablehnung.

(Nach langwierigen Diskussion um utilitaristische Denkansätze in den letzten Wochen war das heute eine wirklich tolle Religionsstunde. Hoffentlich folgen noch viele interessante Stunden!)

Jugendkorbinian ‘08 – II

Sonntag, 16. November 2008

Schee wars! Um kurz nach 6 per Auto zur S-Bahn (Danke an meinen Chaffeur), dann auf die sich verspätende S-Bahn warten. In der S-Bahn war es angenehm warm, nach der Laudes war mir auch im Herzen warm. Während der Fahrt habe ich dann noch ein bisschen Brotzeit gemacht und mich mit Tee noch mehr gewärmt. Um halb 8 war ich dann in Freising, knappe 5 Minuten später auf dem Domberg wo ich mir gleich ein Liedheft gekauft habe. Dort waren schon die ersten thematischen “Arbeiten” zu bestaunen, einen Bischofstab neben einer Putzstange. Das Motto “echt gerecht” wurde hier wohl auf die vermeintliche Benachteiligung der Frauen angewandt. Nach ein paar Gesprächen ging ich dann in den Dom zu meinem “Stammplatz” (wenn man das beim 2. Mal überhaupt sagen darf), also kurz hinter dem Altar am Boden. Dort gesellten sich drei junge Frauen aus der Pfarrei zu mir, welche ganz lässig mit dem Auto nach Freising gewallfahrtet waren; natürlich parkten sie auf einem Frauenparkplatz. Den ganzen Tag konnten wir also über “Mann/Frau – echt gerecht” diskutieren, natürlich im fairen Verhältnis von 1:3.
Während der Jugendchor (aus unserer Nachbarpfarrei) die Lieder probte und vorsang, füllte sich der Dom allmählich. Um 08:30 Uhr war es dann soweit, der Gottesdienst begann. “Auch wenn es vermessen wäre, Sie als Bischof in ihrem Dom Willkommen zu heißen, sage ich dennoch ‘Willkommen – auf Jugendkorbinian!’” Mit diesen Worten wurde Erzbischof Reinhard Marx begrüßt. Der Gottesdienst war natürlich voll “cool”, die Predigt war, wie immer, besonders gut. Ein absolutes “No-Go” war jedoch die Zugabe nach dem Schlußlied, “Aufstehn, Aufeinander zugehn”, vom erklärten Anti-Katholiken Clemens Bittlinger. Das ist mir aber scheinbar als Einziger aufgefallen, alle anderen haben treu mitgesungen.
Nach dem Gottesdienst gab es Mittagessen (“Krautspatzen”) und ganz viel und ganz leckeren Tee in den Korbi-Cups. Danach schauten wir im Kardinal-Döpfner-Haus beim Workshop von Berufe-der-Kirche vorbei, wo es darum ging, was man selbst als Einzelner gegen Ungerechtigkeit tun kann. Für mich hört sich der Untertitel des Leitmottos “Die Welt von morgen wird gerecht sein, oder sie wird nicht.” noch pessimistischer an als ich meistens zu denken wage, denn die Welt wird (für die nächsten paar Tausend Jahre) immer sein, egal was passiert. Man muss nur selbst bestimmen, was Welt ist und was nicht. Denn wenn sich die Gemeinde am Altar versammelt und dort (in gewissem Sinne) zur klassenlosen Gesellschaft wird, dann IST das gerecht. Das Reich Gottes hat schon begonnen, vorerst für Viele, vielleicht auch irgendwann für Alle. In seiner Predigt meinte Erzbischof Marx, dass es “Das Paradies” auf Erden sowieso nicht gibt und auch von Menschenhand nicht kreiiert werden kann. Aber auf dieser Gewissheit dürfen wir uns natürlich nicht ausruhen, sondern müssen weiterhin unser Bestes geben.
Danach ließ ich auf meinem Wallfahrerausweis noch das Jahr 2008 einstempeln und dann ging es in das Domgymnasium. Innen drin roch es nach Schule, oder zumindest bildete ich mir das ein. Ansonsten natürlich eine wunderschöne Schule, die ich (aus jetziger Sicht) vielleicht gerne besucht hätte. Schöne, helle Räume mit Kreuzern über den Klassenzimmertüren, perfekt! In der Aula fand die “Jamsession” statt, jeder Interessierte konnte ein Instrument spielen oder singen. Die Musik war anfangs recht lässig und schön, mittendrin leider nur noch Krach und zum Ende hin annehmbar. Danach durfte ich bei den Pfarreibekannten mit heimfahren, Danke!

Jugendkorbinian ‘08 – I

Samstag, 15. November 2008

  • Brevier für die S-Bahn
  • Rosenkranz für Unterwegs
  • Wallfahrer-’Ausweis’ (zur Sicherheit)
  • NEVEREMPTY-KORBICUP – Einmal gekauft kann man mit dieser Tasse jedes Jahr umsonst Tee auf dem Domberg trinken
  • Tee für Unterwegs

Diesjähriges Motto: “echt gerecht. Die Welt von Morgen wird gerecht sein, oder sie wird nicht sein.

Oremus:

An deiner Seite, Gott
und unter deinem Schutz
will ich mich auf den Weg machen.

Alles verdanke ich dir:
die Füße, die mich tragen,
die Luft, die ich atme und
die Sehnsucht, die mich antreibt.

Stärke meine Schritte, meine Hoffnung
und mein Durchhaltevermögen.

Öffne mein Herz für die Erfahrungen
an diesem Tag.
Sei mit deinem Segen bei mir und
lass mich selbst zum Segen für andere werden.

So gehe ich los in deinem Namen:
Im Namen des Vaters, des Sohnes und
des Hl. Geistes.
Amen.

Nachtreffen zur Kurswoche

Sonntag, 15. Juni 2008

Nachdem das Kurswochenfeeling langsam nachgelassen hat, fand heute der letzte Teil des Gruppenleitergrundkurses statt, das Nachtreffen. Wir trafen uns in unserer Dekanats-Jugendstelle, ratschten, kochten Chili und hatten viel Spaß. Wir bekamen jeweils einen Ordner mit dem ganzen theoretischen Zeugs und auch unsere Teilnehmerurkunde! Schade nur, dass der Kurs jetzt wahrscheinlich auseinander geht und wir uns nicht mehr (so oft) sehen.

Jetzt weiß

Samstag, 26. April 2008

ich endlich, was man unter Jugendräume versteht; nicht nur 2 Räume wie wir sie haben, sondern ein ganzes Haus im Pfarrhaus/Pfarrheim-Gebäudekomplex, das nur von den Minis verwaltet wird. Und statt einem langsamen Kicker und einer Tischtennisplatte gibt es dort einen gut geölten und sehr schnellen Kicker, eine Dartscheibe, einen Billardtisch, einen Sofaraum, einen Werkraum und einen Leiterraum. In den Genuss dieser Erfahrung bin ich gekommen, weil zwei Jugendliche aus der Pfarrei mit mir auf dem Gruppenleiterkurs waren und mich zu ihrem Offenen Treff (wo mehr als 20 Jugendliche waren, im Gegensatz zu unseren mickrigen 0 – 5 Teilnehmern bei unserem letzten Treff vor 2 Jahren) eingeladen haben. Aber was es bei uns noch nicht gibt, kann ja hoffentlich noch werden …

Kurswochen Rückblick

Mittwoch, 02. April 2008

So, die Kurswoche ist geschafft und ich bin zurück in der Zivilisation! Die Kurswoche war wirklich genial, um ein vielfaches besser als ich dachte und sie ist wirklich empfehlenswert! Ich hatte ja die Null-Bock-Einstellung und war auch auf Grund des Vorwochenendes schlecht auf die Kurswoche zu sprechen. Ich hatte zwar leider kein Internet, habe 42 E-Mails, den Geburtstag einer Freundin, den Umzug einer Bekannten, unseren “Anderen Gottesdienst” mit Nachklang, die Einweihungsparty einer Freundin sowie eine Ferienwoche mit Zeit zum Erholen und Lernen verpasst, doch es hat sich gelohnt. Der Rückblick hat solange gedauert, da ich mir (laut Feedback) immer genau überlege, was ich sage. Es fing leider erstmal mit schlechtem Wetter und einer schwindeligen Busfahrt an, dicht gefolgt von einem eigenartigen Begrüßungsessen (Geschnetzeltes mit Currysause, was haben Kirschen und Weintrauben darin verloren?). Ansonsten war das Essen sehr gut, es gab leider kein Salz und Pfeffer. Ich habe viele neue Spiele gelernt, sowie nette Leute kennen gelernt. Die Einheiten der Leiter waren erstmal sehr theorielastig, doch ab Dienstag-Abend gings mit meinem Stimmungsbarometer (welches an der Wand hing und wo Abends jeder seinen Stimmungsverlauf mit ein paar erklärenden Worten eintrug) steil bergauf: Ich lernte die Pasinger und meine Weißbier-Freundin kennen, und wir sangen die ganzen Klassiker aus dem Beginn meiner Mini-Zeit (Fürstenfeld, Skifahren, Skandal im Sperrbezirk, …) sowie mein neues Lieblingslied, “Leaving on a Jetplane”. Schade war nur, dass die Teilnehmer aus meinem Kurs jeden Tag sehr früh ins Bett gingen und ich mit ihnen nicht so viel reden konnte. Nach jeder Einheit gab es eine Feedbackrunde, was meiner Meinung nach eher auf freiwilliger Basis geschehen sollte, da ich es blöd finde, andere zu bewerten (“Urteile nicht, und es wird nicht über dich geurteilt werden”). Das Feedback für meine geleitete Einheit bestätigte mich in meinem Gefühl, ein guter Leiter zu sein. Ich wurde als “überraschend sicher” wahrgenommen, bemängelt wurde nur die ungerechte Verteilung der Sprechzeiten, da meine Mitleiterin scheinbar mehr geredet hat (obwohl wir vorher die Theorie-Inputs 50:50 aufgeteilt hatten) und ich mich gefragt habe, ob (Wort-) Faulheit beziehungsweise Minimalismus Sünde sein können. Die Tage und Abende wurden immer lustiger, am Ende war ich komischerweise der Führende unserer Kursgetränkeliste (17 Bier in 7 Tagen), vielleicht lag es daran dass die Kurskollegen alle jünger waren oder ihnen Hopf-Weisse und Holzkirchner-Hell nicht schmeckten. Mit den Pasingern und meiner Weißbierfreundin konnte (und wollte) ich es jedoch nicht aufnehmen (da ich eh kein Wettsäufer bin). Ein Highlight war der Gottesdienst am Samstag-Abend, besonders haben mir die gitarrlich-hinterlegten und gesungenen Einsetzungsworte sowie der wie-immer-geniale Jugenpfarrer Robert Hof gefallen. Neu war mir nur, dass eine Frau das Evangelium lesen durfte. Eines Abends durfte ich mit einer evangelischen Kurskollegin eine Grundsatzdiskussion über Gott und die Welt (unter anderem die Menschenrechte, Windows vs. Linux) führen, sie kritisierte natürlich das Papsttum sowie die “Äußerlichkeiten” der Katholischen Kirche. So einen Gesprächspartner hatte ich mir eigentlich für die ganze Woche gewünscht, leider blieb es bei einem einzigen Gespräch. Die große Abschlussparty war auch sehr lustig, ich mochte nur die House Musik nicht. In der Freitzeit spielten wir viel Watten, ein bisschen Schafkopf und wir wanderten mal zur Isar. Die Freizeit war eher knapp bemessen, lernen konnte ich leider nicht viel (obwohl das wirklich nötig gewesen wäre) und mit 9 Stunden Einheit war der Tag relativ schulmäßig. Am Ende war ich sehr müde, ich habe keine einziges Mal mehr als 5 Stunden geschlafen. Die Kurswoche war mit Sicherheit ein großer Erfolg, ich wurde als Leiter bestätigt, habe neue Spiele und Leute kennen gelernt und freue mich richtig auf das Nachtreffen!!! Ich habe mich mit meiner Vormeinung also getäuscht, und gelernt mir erst danach eine Meinung zu bilden. Der Heilige Geist begegnete mir vor allem im Gottesdienst sowie bei unserem Projekt, einem selbstgebastelten VW-Bus. Wir hatten Anfangs 200 Projektideen, die nach und nach auf 1 Idee reduziert wurden. Das Thema bezieht sich eigentlich auf das Auto einer Freundin, in den Raum geworfen wurde es von der anderen Teilnehmerin aus unserer Pfarrei. Der VW-Baus ist fast maßstabsgetreu, es passen 13 Leute stehend rein und er ist mit vielen lustigen Details gespickt (Nummernschild, Windschutzscheibe aus Frischhaltefolie, Heckklappe, Fenster mit Gardinen, …).

Wer noch Fragen hat, kann hier kommentieren oder mir ‘ne Mail schreiben, Fotos folgen wahrscheinlich noch!

Osterwoche ‘08

Montag, 24. März 2008

In der Hoffnung das Unerreichbare zu erreichen, um das Unmögliche möglich zu machen, um jemand zu sein der man nicht sein kann: Ich bin leider in der diesjährigen Osterwoche auf Kurswoche, neben Vorwochenende und Nachtreffen, der Hauptteil des Gruppenleitergrundkurses. Mich graust es jetzt schon, eine Woche in Königsdorf zu verbringen, wo man -denke ich mal- eh nix Gscheides lernt. Fernab meiner Familie, meiner Pfarrei, einer bekannten Kirche und der Zivilisation werden wir “lustige Spiele” spielen und das “Leiten” lernen, eine Sache die ich eigentlich kann. Aber wie mein Erzbischöflicher Geistlicher Rat immer sagt, “Der Gerechte muss viel leiden”. Ich hoffe nur wirklich, dass von den anderen Teilnehmern irgendjemand halbwegs auf meiner Wellenlinie liegt und man was zum Diskutieren findet. Solche Menschen sind leider selten, besonders in der heutigen Zeit. Da ist man gleich der Überchrist, der Überheilige oder der nächste Papst. Hoffentlich hat meine PAin Recht und der Geist des Herrn wirkt auch auf der Kurswoche … denn sonst wirds todeslangweilig!

Was zum Nachdenken!

Mittwoch, 12. März 2008

Wenn ihr wollt, könnt ihr es an eure Bekannten weiterleiten!

Komisch, wie lange es dauert, Gott für eine Stunde zu dienen, aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen.

Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können, aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen.

Komisch, wie schwer es fällt, ein Kapitel in der Bibel zu lesen, aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu verschlingen.

Komisch, wie Leute sich auf einem Konzert um die vordersten Plätze drängeln und sich um eine der hintersten Plätze in der Gemeinde bemühen.

Komisch, wie schwer es Menschen fällt, die Gute Nachricht weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch weiterzuverbreiten.

Komisch, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen, was in der Bibel steht.

Komisch, wie viele auf deiner Adressenliste diese Mail nicht erhalten werden, weil du dir nicht sicher bist, ob sie an irgendetwas glauben!

Merkwürdig, wie leicht es für Menschen ist, Gott zu leugnen und sich dann wundern, warum die Welt zur Hölle wird.

Merkwürdig, dass jeder in den Himmel will, doch annimmt man brauche nicht zu glauben, zu sagen oder zu tun, was in der Bibel steht.

Merkwürdig, wie das Obszöne, Vulgäre, Gewalttätige und Okkulte frei den Cyberspace passieren kann, aber eine öffentliche Diskussion über Jesus in den Schulen und am Arbeitsplatz unterdrückt wird.

Merkwürdig, wie jemand so entbrannt sein kann für Jesus im Gottesdienst, aber ein unsichtbarer Christ im Rest der Woche ist.

Merkwürdig, wie ich mehr darüber besorgt sein kann, was andere Leute von mir denken, als was Gott von mir denkt. Stell dir vor, folgendes passiert: Eines Morgens während eines Gottesdienstes sind 2000 Christen überrascht, 2 Männer zu erblicken, die beide von Kopf bis Fuß in schwarz eingehüllt sind und Maschinengewehre tragen. Einer der Männer ruft: “Jeder, der bereit ist, eine Kugel für Christus zu erhalten, bleibe da stehen, wo er gerade steht!” Sofort fliehen der Chor, die Diakone und die meisten der Versammelten. Von den 2000 bleiben ungefähr 20 stehen. Der Mann, der gesprochen hatte, nimmt seine Verhüllung vom Gesicht, sieht den Prediger an und sagt: “Okay Pastor, ich habe alle Heuchler entfernt! Jetzt kannst du mit deinem Gottesdienst beginnen. Ich wünsche noch einen schönen Tag!” Und die beiden Männer drehen sich um und gehen raus. (Ziemlich krass und unvorstellbar, aber denk mal drüber nach!!)

Dies ist eine wahre Geschichte: Es gab ein atheistisches Ehepaar, das ein Kind hatte. Sie erzählten ihrer Tochter nie von Jesus Christus. Als das Mädchen 5 war, stritten sich die Eltern heftig. Der Vater erschoss vor den Augen des Kindes erst die Mutter und dann sich selbst. Das Kind wurde darauf zu Pflegeeltern gegeben. Die neue Mutter war Christin und nahm das Mädchen mit in die Kirche. Die Pflegemutter erzählte der Leiterin der Sonntagsschule, dass das Mädchen noch nie etwas von Jesus gehört hatte, und bat sie Geduld mit ihr zu haben. Eines Sonntags hielt die Leiterin ein Bild von Jesus hoch und fragte: “Weiß einer von euch, wer das ist?” Das kleine Mädchen hob die Hand und sagte: “Ich! Das ist der Mann, der mich in der Nacht, als meine Eltern starben, gehalten hat!!”

Wenn du glaubst, dass das Mädchen die Wahrheit gesagt hat und das, obwohl sie nie von Jesus gehört hatte, ER sie dennoch an jenem Abend gehalten hat, dann wirst du sicherlich diese Mail an so viele Freunde wie möglich weiterleiten! Du kannst sie aber auch löschen, als hätte dich die Geschichte nie berührt!

Merkwürdig, wie leicht es Menschen fällt, Gott einfach in den Papierkorb zu schieben!

Vorwochenende

Montag, 10. März 2008

Dieses Wochenende war ich am Vorwochenende zum Gruppenleitergrundkurs, wo man lernt wie man ein guter Gruppenleiter wird. Wieso man sowas macht, wenn man schon ein perfekter Gruppenleiter ist und seit zweieinhalb Jahren erfolgreich eine Gruppe leitet, weiss ich auch nicht. Aber kann man den Ratschlag eines Bischofs ausschlagen? Ich jedenfalls konnte es nicht, auch wenn ich mich vor dem Kurs drücken wollte. Das Wochenende war genauso fast so langweilig wie ichs mir vorgestellt habe. Ich habe eine Fußballgruppenstunde und den Passionssonntag (mit Firmlingsvorstellung und Fastenessen) verpasst, noch dazu hätte ich für dieses Wochenende zwei Tageskarten für die Cebit gehabt. Die Theorie war am langweiligsten, die Abende haben mehr Spaß gemacht. Dafür kann ich jetzt mehrere neue Spiele für (Kinder/Jugend-) Gruppen. Es gab Reutberger Klosterbier (im Kloster Reutberg war ich schonmal, das Essen ist dort sehr zu empfehlen), gekocht wurde von allen gemeinsam. Schade fand ich es, dass ich durch Krankheit bedingt ab Samstag Mittag der alleinige Vertreter meiner Pfarrei war, dass beim Essen kein Tischgebet gesprochen wurde und dass kein einziger Bezug zu Jesus bzw. zum Glauben hergestellt wurde (obwohl der Veranstalter ja die kjg ist). Bei anderen Pfarreien wird der Kurs zu 100 % von der Pfarrei gezahlt, bei uns leider nur zu 80 % (bei uns wird eh immer und überall gespart).

Jugendkorbinian – Teil 2

Sonntag, 18. November 2007

Puh, es ist geschafft! Ein sehr schöner Tag mit vielen guten Erinnerungen geht zu Ende. Ich fang einfach mal chronologisch an … Wie gesagt, nachdem wir uns um 04:00 Uhr in der Krypta getroffen hatten, sangen wir ein bisschen und jeder zündete eine Kerze an. Auf dem Kirchturm gab es erstmal die Frage nach dem Norden zu klären, Freising blieb jedoch unerkennbar. Danach marschierten wir zur S-Bahn, wo uns schön warm wurde. In der S-Bahn wurde erst mal gefuttert, und ein paar Stationen später stiegen noch welche aus einer anderen Pfarrei dazu. Als wir in Pulling ausstiegen, war uns erstmal sehr kalt. Nachdem wir uns kurz verlaufen hatten, kamen wir in der Pullinger Kirche an, wo wir nochmal über das Thema (gesucht: Zuhörer – Lautsprecher – Propheten) nachdachten. Kurze Zeit später (bei der dritten Station) wurde es heller, und wir beschlossen, die Fackeln anzuzünden (???). Als wird dann in Freising ankamen, waren wir für das Frühstück leider zu spät dran. Ich kaufte mir eine “Neverempty Korbi Cup” (Tasse, wo man soviel Tee wie man will umsonst bekommt) und trank erstmal eine Tasse. Unser Sitzplatz im Dom befand sich ca. 7m hinter dem Alter, also kurz vor den Fahnen und dem Hochaltar. Der Gottesdienst war sehr schön, es war mein dritter mit dem Hochwürdigsten Herrn Kardinal, und ich ließ es mir nicht nehmen, die Heilige Kommunion von ihm zu empfangen. Die Musik war auch sehr toll, das Lied “Flinke Hände, flinke Füße” wurde zu einem richtiger Ohrwurm. Nach dem Gottesdienst war ich kurz vor dem Schrein des Heiligen Korbinian, um mich selbst kurz zu besinnen. Danach gabs zum Essen Schupfnudeln mit Sauerkraut. Die einzelnen Workshops waren auch sehr interessant, der Stand des Priesterseminares war voller Seminaristen, leider war der Regens nicht anwesend. Am frühen Nachmittag fuhren wir dann wieder heim. Es war mit Sicherheit einer der Tage, an denen man weiss, was es bedeutet, zu leben (und zu glauben), und auf den man stolz sein kann.
Zusatz:

Insgesamt wurden von 7000 Wallfahrern 15003 km zurück gelegt.

Jugendkorbinian – Teil 1

Sonntag, 18. November 2007

Am heutigen Tag, dem Weihefest der Basiliken St. Peter und St. Paul zu Rom, bin ich zum ersten Mal auf der sog. Jugendkorbinianswallfahrt dabei. Los gehts um 04:00 Uhr mit einer Einstimmung in unserer Krypta. Anschließend werden wir auf den Kirchturm steigen, um dort einen Blick auf unser Ziel, den Freisinger Mariendom zu werfen (was bei der Dunkelheit schwierig werden dürfte). Anschließend gehen wir zur S-Bahn, fahren nach Pulling und wandern dann in die Bischofsstadt, um dort zu frühstücken und einen Gottesdienst mit dem Hochwürdigsten Herrn Kardinal Friedrich Wetter zu feiern.

Zukunft der Jugend?!

Montag, 12. November 2007

Da unser emeritierter Ministerpräsident Edmund Stoiber zum Abschied den Transrapid als Denkmal braucht (vgl. Franz Josef Strauß und sein Flughafen), ist Bayern natürlich kräftig am Sparen. Ein interessantes Beispiel sind die Lehrkräften an städtischen Schulen. Wieso sollte man auch Geld für Lehrer ausgeben? Damit die Kinder was lernen und die Rente der Erwachsenen gesichert ist? Is doch alles nicht so wichtig … ///Ironie OFF: An unserer Schule sind seit den Sommerferien 30 Stunden ausgefallen (Wandertag und Gottesdienst nicht mitgezählt). Der bedauerlichste Fall ist unser Religionslehrer, der in 16 Schulstunden 8x gefehlt hat, und für die am Freitag angesagte Klausur kaum Unterrichtsstoff durchgenommen hat (Bisher nur amerikanischer Kreationismus). Am heutigen Tag hatte ich auch nur 90 Minuten Unterricht (Erdkunde und Französich)

Mit den besten Wünschen für den bayrischen Finanzminister, dass im nächsten Haushalt mehr Geld für Vertretungslehrer bereit steht!

Schwimmt gegen den Strom!

Samstag, 10. November 2007

„Wer ein Jünger Christi sein möchte, ist dazu aufgerufen, gegen den Strom zu schwimmen. Er darf sich nicht von Stimmen angezogen fühlen, die von verschiedenen Seiten herkommen und die ein arrogantes und gewalttätiges Verhalten propagieren, das geprägt ist von Rücksichtslosigkeit und der Suche nach Erfolg mit allen Mitteln. Man kann in der heutigen Gesellschaft eine manchmal ungezügelte Tendenz feststellen, sich auf die äußere Erscheinung zu beschränken, leider auf Kosten des Seins.“ [Via] Radio Vatikan

Diese Worte richtete der Heilige Vater an (katholische!) Theologie Studenten. Für mich persönlich sind diese Worte auch sehr wichtig, da der Wunsch, Priester zu werden, von vielen nicht anerkannt oder eher abschätzig betrachtet wird. Besonders Jugendliche in der heutigen Zeit verstehen dies nicht, und haben oftmals ganz andere Ansichten was die Lehrmeinung des Heiligen Stuhles betrifft.

Touch me, Gott!

Freitag, 02. November 2007

Durch unsere Pastoralassistentin bin ich in Besitz eines “Touch Me, Gott!”- Flyers gekommen. Auf dieser Seite gibts unter anderem eine Praystation und einen Chat (der net immer geöffnet ist). Die Seite ist sehr gut mit Flash animiert, ein Besuch lohnt sich also.

Touch Me, Got!

Link zur Seite

Das andere Kabarett

Montag, 22. Oktober 2007

An politische Kabaretts is man ja hier in Bayern gewöhnt, aber jetzt soll es im Nachbarland sogar ein Kabarett mit Bezug auf den Vatikan geben. Im Kabarett gibt es unter anderem ein mündliches Fußballmatch, wobei vom Initiator des Kabaretts (ein Jugendpfarrer) die Vatikan-”Mannschaft” und von einem Studenten die Nationalelf gespielt wird.

Weiteres gibts im Kurier.


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