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Archiv für die Kategorie ‘Heilige’

“Wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.”

Samstag, 31. Oktober 2009

FÜR den Gedenktag des hl. Bischofs Wolfgang, GEGEN “Halloween“:

Die Demut hilft nicht nur, uns vor uns selbst in Acht zu nehmen, sondern auch darin, uns ganz Gott anzuvertrauen. Uns selbst und unseren eigenen Kräften zu misstrauen wird dazu führen, Gott zu vertrauen. Dieses Vertrauen gebiert die Großherzigkeit des Geistes. Die allerseligste Jungfrau hat uns ein bedeutsames Beispiel gegeben, als sie die Worte sprach: „Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.“ (Lk 1,38). Als sie sagte, sie sei die Magd des Herrn, hat sie einen Akt der Demut gesetzt, der nicht größer sein kann, worauf sie das Lob des Engels noch abwehrt – dass sie Mutter Gottes sein werde und dass das Kind, das aus ihr hervorgehen werde, Sohn des Allerhöchsten genannt werden würde, eine Würde also, die unfassbar ist – und gegen alle diese Lobesbezeugungen und Erhebungen ihre Niedrigkeit und Unwürdigkeit setzt, so möchte ich sagen: indem sie sich Magd des Herrn nennt. Doch beachtet wohl, dass sie nach dem demütigen Bekenntnis sofort einen großmütigen und hervorragenden Akt setzt, indem sie sagt: „Mir geschehe nach Deinem Wort.“
Es stimmt, so wollte sie sagen, dass ich keineswegs dieser Gnade entsprechen kann, wenn ich betrachte, was ich bin. Doch hinsichtlich alles Guten, was in mir ist und was Gott in mir geschaffen hat und dann, was du seinen heiligen Willen für mich nennst, so will ich glauben, dass es möglich ist und geschehen wird. Und ohne zu zweifeln spricht sie: „Mir geschehe nach deinem Wort.“

[Hl. Franz von Sales; © in der heutigen ETfT-Mail]

Gedenktag der Schutzengel ‘09

Freitag, 02. Oktober 2009

Auf dem Wege zum himmlischen Vaterlande bedrohen uns viele Gefahren, sowohl von außen als von innen. Wie den Reisenden auf unsicheren Wegen Führer beigegeben werden, so ist einem jeden Menschen für seine Pilgerschaft hienieden ein Engel zugeteilt.
Der Schutzengel erleuchtet unsern Verstand durch Belehrung und Einsprechung, er sucht den Willen von der Liebe zu irdischen Dingen abzuziehen und das Verlangen nach den ewigen zu entzünden; er mahnt uns zur Pflichterfüllung, er stärkt uns im Kampfe gegen die bösen Geister, ruft uns zur Buße, bringt unsre Gebete vor Gott und erwirkt uns als treubesorgter Fürsprecher Gnaden.
Die heutige Festmesse kündet uns, dass die Engel geschaffen sind zur Ehre und zum Dienste Gottes sowie zum Schutze und zur Führung der Menschen.
[© Schott]

“Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters”:

Liebe Brüder, unsere Schutzengel sind unsere treuesten Freunde, weil sie mit uns sind bei Tag und bei Nacht, immer und überall. Der Glaube lehrt uns, dass sie stets an unserer Seite sind. Deshalb sagt David: „Dir begegnet kein Unheil, kein Unglück naht deinem Zelt. Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“(Ps 91,10.11). Und um zu zeigen, wie sehr sie uns behüten, sagt der Prophet, dass sie uns auf ihren Händen tragen, wie es eine Mutter mit ihrem Kind tut. Gott hat ja die unzähligen Gefahren vorausgesehen, denen wir auf Erden ausgesetzt sind, inmitten so vieler Feinde, die auf nichts anderes sinnen als auf unser Verderben. Ja, unsere guten Engel trösten uns in unseren Heimsuchungen; sie warnen uns, wenn uns der Teufel versuchen will; sie bringen unsere Gebete und guten Werke vor Gott; sie stehen uns bei in der Stunde des Sterbens und führen unsere Seelen ihrem höchsten Richter zu…
Seit Beginn der Welt haben die Engel so häufig mit den Menschen zu tun, dass die Schrift alle Augenblicke davon spricht… Beinahe allen Propheten und Patriarchen wurde der Wille des Herrn durch Engel kundgetan. Oft lässt sich Gott durch Engel sogar vertreten. Aber, so sagt ihr, wenn wir sie sehen könnten, hätten wir viel größeres Vertrauen! Nun, wenn dies nötig gewesen wäre zum Heil unserer Seelen, dann hätte Gott sie für uns sichtbar gemacht. Aber das ist nicht von Belang. In unserer Religion gewinnen wir nämlich Erkenntnis durch den Glauben, und zwar damit all unsere Werke verdienstvoller werden…
Wenn ihr wissen wollt, wie viele Engel es gibt und was ihre Aufgabe ist : es sind unzählig viele. Die einen sind dazu geschaffen, Jesus Christus in seinem verborgenen leidvollen und glorreichen Leben die Ehre zu erweisen, oder über die Menschen zu wachen, ohne deswegen auf  die Freude der göttlichen Gegenwart verzichten zu müssen; andere versenken sich in die Vollkommenheit Gottes oder achten auf unsere Unversehrtheit und rüsten uns mit allem aus, was unserer Heiligung dient. Der gütige Gott genügt sich zwar selbst, nimmt aber als Weltenlenker den Dienst seiner Engel in Anspruch.

[Hl. Jean-Marie Vianney; in der heutigen ETfT-Mail, © ETfT]

Erzengelfest ‘09

Dienstag, 29. September 2009

Zum Fest der Erzengel 2009

[Priesterseminar St. Stephan Passau, ein mir unbekannter Künstler]

Mariä Aufnahme in den Himmel

Samstag, 15. August 2009

Am heutigen Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel stelle ich ein paar Bilder des Marienaltars der Pfarrkirche St. Benno online. Der Altar wird intern auch Frauenbund- oder Rosenkranzaltar genannt.
Merkwürdig ist jedoch ein Detail im Relief “Tod Mariens” (??), da es so aussieht, als ob zwei Engel “die Seele” Mariens halten und damit in himmlische Höhen entschweben würden. Das wäre einerseits eine dualistische Trennung von Leib und Seele, andererseits gegen die seit dem 6. Jahrhundert bezeugte, aber seit jeher geglaubte “leibliche” Aufnahme Mariens in den Himmel. Komisch.
Anzumerken wäre noch, dass die Kirche 1895, als lange vor der Verkündigung des Dogmas, gebaut und fertiggestellt wurde. Vielleicht wurde deshalb dieses Relief so geschaffen …

Marienaltar
Der Marienaltar

Krönung Mariens
Krönung Mariens

Thronende Maria mit Kind
Thronende Maria mit Kind

Tod Mariens
Tod Mariens

Engel tragen Mariens Seele
Engel tragen Mariens Seele

Hl. Melito von Sardes

Samstag, 15. August 2009

Wie Ralph und Scipio habe auch ich mich am Quiz “Which Church Father are you?” versucht und bin zum gleichen Ergebnis gekommen:

Du bist der hl. Melito von Sardes!

Du hast eine große Liebe zur Geschichte und zur Liturgie. Du bist der Tradition der Alten verbunden, erkennst aber, daß die alte Welt, so groß sie auch war, vergeht. Du stehst loyal zu den Gebräuchen deiner Familie, obwohl du nicht zögerst, Familienmitglieder für ihre Sünden zur Rechenschaft zu ziehen.

Find out which Church Father you are at The Way of the Fathers!

Wikipedia-Artikel zum hl. Melito, im Heiligenlexikon gibt es (noch) keinen Eintrag von ihm.

[Nachtrag: Elsa hat das Quiz ebenfalls beantwortet; Resultat: Hl. Hieronymus]

Werbung für Priester

Freitag, 07. August 2009

Vor dem Zeltlagerbericht hier noch das Bild einer Werbe-”-Kampagne” für den Dienst als Priester:

Werbung für Priester

[gefunden bei Florian]

Maria Magdalena als Apostel bei den Aposteln

Mittwoch, 22. Juli 2009

Die Frauen mit den wohlriechenden Salben schickten, so der hl. Evangelist Johannes, Maria Magdalena voraus zum Grab. Es war dunkel, aber die Liebe erhellte die Nacht: so konnte sie sehen, dass der große Stein vom Eingang zum Grab weggewälzt war. Sie eilte zurück und sagte zu den Jüngern: „Ihr Jünger, ihr sollt wissen, was ich gesehen habe: der Stein ist nicht mehr vor dem Grab. Hat man meinen Herrn aus dem Grab weggenommen? Weit und breit keine Wächter, sie sind geflohen. Sollte er auferstanden sein – er, der den gefallenen Menschen die Auferstehung schenkt?“Maria Magdalena zu Füßen des Auferstandenen
Er, der alles sieht, hat beim Anblick der hilflos schluchzenden und zu Tode betrübten Magdalena deren Herz berührt… Er, der Herz und Nieren prüft, wusste, dass Maria seine Stimme erkennen würde; so sprach er, der wahre Hirte, sein Schaf an. „Maria!“ sagte er. Sie erkannte ihn und sagte: „Es ist mein guter Hirte, er ruft mich und wird mich ab jetzt zu den neunundneunzig Schafen zählen. Ich weiß mit Gewissheit, wer es ist, der mich ruft: ich habe gesagt, dass es mein Herr ist – er, der den gefallenen Menschen die Auferstehung schenkt.“
Der Herr sagt zu ihr: „Frau, von nun an soll dein Mund diese Wunder verkünden und sie den Söhnen des Himmelreichs erklären, die darauf warten, dass ich, der Lebende, erwache. Mach schnell, rufe meine Jünger zusammen…; wecke sie alle gleichsam aus dem Schlaf, dass sie mit brennenden Lampen kommen zur Begegnung mit mir. Sag ihnen: Der Bräutigam ist erwacht, er verlässt sein Grab…Ihr Apostel, legt ab eure Traurigkeit, die zum Tod führt; denn er ist erwacht – er, der den gefallenen Menschen die Auferstehung schenkt…“.
„Meine Trauer ist umgeschlagen in Fröhlichkeit, mir ist alles zu Freude und Jubel geworden. Ich sage frei heraus: ich habe die gleiche Herrlichkeit empfangen wie Mose; ich habe ihn gesehen, ja gesehen: nicht auf dem Berg, sondern in der Grabkammer, nicht von einer Wolke verhüllt, sondern leibhaftig; ich habe ihn gesehen, den Herrn der körperlosen Wesen und der Wetterwolken, der ist, der war und der kommen wird. Er hat mir gesagt: Schnell, Maria, verkündige meine Auferstehung denen, die mich lieben. Bring den Nachkommen des Mose diese gute Nachricht, so wie die Taube ihnen den Ölzweig gebracht hat (Gen 8,11) Sag ihnen: Der Tod ist vernichtet, und er ist aus dem Grab erstanden – er, der den gefallenen Menschen die Auferstehung schenkt.“

[Hl.Romanos Melodos, ETfT-Mail von heute, © des Bildes: ETfT]

Ich wünsche allen Namensträgern sowie diesem Blog Alles Gute zum Namenstag!

Nachtrag: “Der hl. Benedikt und

Montag, 13. Juli 2009

die Evangelisation Europas”:

Während die Welt in Sünde alt geworden war, während Italien und Europa das schreckliche Bild eines Schlachtfeldes den sich bekämpfenden Völkern darboten und während die monastischen Einrichtungen weniger stark … waren, als sie hätten sein müssen, um widerstehen zu können…, da hat Benedikt, durch seine aufstrahlende Tat und seine Heiligkeit von der ewigen Jugend der Kirche Zeugnis gegeben. Durch das Wort und das Beispiel der sittlichen Zucht hat er das geistliche Leben wieder aufgebaut und es mit einem Schutzwall von Gesetzen umgeben, die besser und schneller zur Heiligkeit führten. Mehr noch hat er getan: durch ihn und seine Schüler sind barbarische Völker mit wilder Lebensweise zu einer menschlichen und christlichen Kultur geführt worden. Er hat sie geeint durch das Band sozialer Beziehungen und brüderlicher Liebe, nachdem er sie zur Tugend, zur Arbeit, zu friedlichen Beschäftigungen mit Kunst und Literatur geführt hatte…
Ein neues Licht ist aufgestrahlt vom Monte Cassino. Genährt durch die Lehren und die Zivilisation der Alten und angespornt durch die christliche Lehre, hat es die Völker und Nationen erleuchtet, die ziellos umherirrten, hat sie zurückgerufen und sie zur Wahrheit und auf den rechten Weg gelenkt…
Dorthin hat Benedikt das monastische Institut geführt, zu dieser Form der Vollkommenheit, die er lange Zeit selbst mühsam erlernen wollte durch das Gebet, die Meditation und die Erfahrung. Das scheint tatsächlich die Rolle zu sein, die ihm die göttliche Vorsehung verliehen hat: Nicht bloß dem Osten und dem Westen das Ideal des monastischen Lebens zu bringen, sondern es mit glücklicher Hand dem Temperament, den Notwendigkeiten und den Gewohnheiten der Völker Italiens und ganz Europas anzupassen. Durch seine Mühen also konnte die klare asketische Lehre, die in den Klöstern des Ostens blühte, mit der Praxis unaufhörlicher Tat verbunden werden und so anderen „die geschauten Wahrheiten weitergeben“, um dadurch nicht nur unfruchtbare Landstriche fruchtbar zu machen, sondern auch durch die apostolische Arbeit geistliche Früchte bringen lassen.

[Pius XII.; in der ETfT-Mail vom Samstag]

Ich wünsche allen männlichen und weiblichen Namensträgern, besonders unserem Heiligen Vater, alles Gute nachträglich zum Namenstag!

16.06. Hl. Benno

Dienstag, 16. Juni 2009

Sankt Benno, Bischof hoch in Ehren
Du treuer Schirmherr unsrer Stadt,
die, alles Unheil abzuwehren,
sich deinem Schutz empfohlen hat:
Bewahre sie vor Krieg und Stürmen,
vor Drangsal in verworrner Zeit,
dass Friede sei in ihren Türmen,
in jedem Haus Geborgenheit.

Sankt Benno, der um Recht und Treue
Verbannung und Verfolgung trug,
sieh auf dein Volk, dem stets aufs neue
die Zwietracht bittre Wunden schlug.
Lehr uns, den Nachbarn zu verstehen,
dem Ungeliebten zu verzeihen,
den Bruder auch im Fremden sehen,
von Herzen allen offen sein.

Sankt Benno, halte uns im Glauben,
der uns den Weg zum Leben führt.
Wehr ab die Mächte, die ihn rauben!
Sei unsrer Stadt ein guter Hirt!
Entzünde Gottes Licht aufs neue,
hol das Verlorne aus der Nacht,
dass unser Herr in seiner Treue
die Stadt zu seiner Wohnung macht.
Text: Marie Luise Thurmair, 1980
Melodie : „Nun singt ein neues Lied dem Herren“
(Gotteslob Nr. 262)

Mit diesem Lied begann am heutigen Tag die Hl. Messe in unserer Pfarrei. (Das richtig große und feierliche Patroziniumsfest begeht unsere Gemeinde erst am Sonntag.) Da das Gedenken an den Heiligen Benno in der Stadt München als Hochfest begangen wird, war die Messe dementsprechend feierlich, mit Gloria und “allem Drum-und-Dran”. Das Tagesgebet:

Treuer Gott,
du hast dem heiligen Bischof Benno
den Mut gegeben, in den Wirren seiner Zeit
unbeirrt den Weg des Glaubens zu gehen.
Zeige auch uns deine Wege
und stärke unser Vertrauen auf deine Hilfe.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Amen.

Die Altarplatte ist “zufälligerweise” 96*96 cm groß, sie repräsentiert die 96 Lebensjahres von Benno (das schreibe ich natürlich nicht à  la Ich-bin-besser-weil … sondern nur aus Hang zum Informieren und Mitteilen). Ferner existiert die “St. Benno-Gilde”, gegründet zur Förderung, Forschung und Frömmigkeit für den Hl. Benno. Das erste Mitglied ist zufälligerweise Joseph Ratzinger, der einst am Bennofest 1980 wie folgt predigte:

Fisch und Schlüssel sind uralte christliche Symbole. Der Fisch ist das geheimnisvolle Zeichen des Herrn, der in die Wasser dieser Welt und dieser Geschichte herabgestiegen ist. In diesem Zeichen konnten in der Zeit der Verfolgung die Christen sich gegenseitig erkennen und miteinander zu ihrem Herrn bekennen. Die Schlüssel verweisen auf die Vollmacht des Bindens und Lösens, die zuerst dem Petrus und dann den Zwölfen übertragen worden ist. Sie verweisen so auf das bischöfliche Amt, auf die Gemeinschaft der Bischöfe mit dem Nachfolger des heiligen Petrus. Die Bischöfe erscheinen als die Türhüter im Haus des Glaubens, gleichsam als die Hausverwalter, die der Herr für sein Haus bestellt hat. Beides ist aufeinander verwiesen: die Schlüssel kommen aus dem Fisch – Christus ist der Erzhirte. Am Ende kann immer nur er die Schlüssel der Kirche verwahren in dunklen und in hellen Zeiten, am Ende kann nur er die Schlüssel geben.

“Benno” kann natürlich auch als Kurzform von “Benedikt” gesehen werden, und ist somit nicht nur der Name eines “Preissn” (wie Georg heute schon ironisch anmerkte), sondern steht für Europa. Und wäre Luther nicht gewesen, wären die Reliquien Bennos heute vermutlich nicht im Münchner Liebfrauendom ;)

1. Mai ‘09

Freitag, 01. Mai 2009

patrona_bavariae

Patrona Bavariae, ora pro nobis!

[Und nein, obige Mariensäule ist mit der im Header-Bild nicht identisch]

Pauli Bekehrung

Samstag, 24. Januar 2009

“Liebe Brüder und Schwestern, wie in den Anfangszeiten braucht Christus auch heute Apostel, die bereit sind, sich selber zu opfern. Er braucht Zeugen und Märtyrer wie den hl. Paulus: Einst ein gewalttätiger Christenverfolger, wechselte er, als er auf dem Weg nach Damaskus vom göttlichen Licht geblendet zu Boden stürzte, ohne Zögern auf die Seite des Gekreuzigten und folgte ihm, ohne es zu bereuen. Er lebte und arbeitete für Christus, für ihn litt und starb er. Wie zeitgemäß ist heute sein Vorbild!” (Papst Benedikt XVI.)

Marius – Martha – Maro

Dienstag, 20. Januar 2009

Marius und Maro sind zwei verschiedene Heilige, mit zwei verschiedenen Gedenktagen.

Das Heiligenlexikon weist Marius (mit der hl. Martha) den 19. Januar als Gedenktag zu, dort ist Marius ein Märtyrer, der zusammen mit seiner Frau in Rom das Martyrium erleidet. Dies berichtet auch kirchenseite.de

Wikipedia verweist ebenfalls auf den 19. Januar als Gedenktag, berichtet aber unter diesem Beitrag vom 31. Dezember als Sterbetag. Wikipedia bezieht sich auf den ehemaligen Bischof von Avenches-Lausanne, Marius (Maro).

Das Heiligenlexikon berichtet über Marius-Maro am 31. Dezember.

Einig sind sich die einzelnen Artikel auch nicht in der Herkunft des Namens; einmal stammt er aus dem ‘Geschlecht der Marier’, dann vom ‘Mann vom Meer’, dann vom römischen Kriegsgott ‘Mars’ oder auch vom lateinischen Wort für ‘Männlich’.

Das Ganze erscheint mir recht mysteriös, kann mich jemand aufklären?

Zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

Montag, 08. Dezember 2008

Gott, der Du durch die unbefleckte Empfängnis der Jungfrau deinem Sohne eine würdige Wohnung bereitet hast, verleihe uns durch ihre Fürsprache, daß wir unser Herz und unsern Leib für Dich, der Du sie vor jeder Makel bewahrt hast, stets unbefleckt bewahren mögen. Durch eben denselben unsern Herrn, Jesus Christus, deinen Sohn, welcher mit Dir in Einigkeit des Heiligen Geistes, als Gott lebt und regiert in Ewigkeit.
Amen.

“O Unbefleckte Jungfrau, in diesem Augenblick möchte ich Dir besonders die „Kleinen“ dieser Stadt anvertrauen: Zuallererst die Kinder, und dann besonders die Schwerkranken, die benachteiligten Jugendlichen und all diejeinigen, die unter schwierigen Familiensituationen zu leiden haben. Wache über sie und lass sie in der Zuneigung und Hilfe der Menschen, die ihnen nahe stehen, die Wärme der Liebe Gottes spüren. Ich vertraue Dir, o Maria, die alten Menschen an, die einsam sind, die Kranken, die Einwanderer, die sich schwer mit der Integration tun, die Familien, die versuchen mit wenig Geld auszukommen und die Menschen, die keine Arbeit finden oder die ihre Arbeit verloren haben, die sie dringend für ihrene Lebensunterhalt brauchen. Lehre uns, Maria, solidarisch zu sein mit denen, die in Nöten sind und die immer größere soziale Schere zu überwinden. Hilf uns, ein lebendigeren Sinn für das Gemeinwohl zu pflegen im Respekt vor dem, was öffentlich ist. Sporne uns dazu an, diese Stadt – und mehr denn je dieses unsere Stadt Rom – als etwas anzusehen, das allen gehört, damit jeder einzelne gewissenhaft und engagiert das Seine tut, um eine gerechtere und solidarische Gesellschaft zu bauen.” (Papst Benedikt XVI. beim heutigen Gebet an der Mariensäule an der Spanischen Treppe)

Hl. Nikolaus

Freitag, 05. Dezember 2008

Bereits am Vorabend seines Festes
denken wir an den weltweit verehrten
und herzensguten Bischof Nikolaus,
nicht als Weihnachtsmann, sondern
als Mann Gottes und der Kirche.

Er hat seinen Mann gestanden, indem
er denen beistand, die mit ihrer Armut
allein gelassen wurden, die alleine
standen und verlassen waren, die
sich selbst nicht helfen konnten.

Nikolaus, Männer wie dich braucht die Welt.
Männer, die zunächst nicht viel reden,
sondern genau das tun und nach dem
handeln, was ihnen die Liebe gebietet,
ohne Menschenfurcht und falsche Scheu.

Es giebt sie – gottlob – an vielen Orten,
diese gestandenen Frauen und Männer,
die dort zur Stelle sind, wo die Not am
größten, wo Lebenshilfe zu leisten,
wo selbstlose Hingabe gefordert ist.

[Paul Weismantel]

Hl. Elisabeth von Thüringen

Mittwoch, 19. November 2008

Manchmal finde ich es richtig gut, dass es in unserer Pfarrei den Elisabethenverein gibt. Einer von diesen seltenen Tagen ist der heutige: Nach der Messe wurden Elisabeth-Küchlein (Rosinenküchlein, *lecker*) und weiße Rosen verteilt.

31. Oktober

Freitag, 31. Oktober 2008

Wie jedes jahr, so gibt es auch am diesjährigen 31.10. wieder viel zu feiern/ erinnern/ gedenken:

  1. Halloween: Das Gruselfest, dessen Zweck darin besteht, den Umsatz von Geschäften für Gruseldinge und den Blutzuckerspiegel von kleinen Kindern zu erhöhen.
  2. Reformationstag: Wir erinnern uns an den großen Martin Luther, welcher der Welt reichen Segen gebracht und ansonsten scheinbar viel Gutes getan hat. Und besonders erinnern wir uns natürlich an sein Lebenswerk, die Formulierung ’seiner’ Thesen (als wahrer lutheranischer Dilettant hat er die 100 natürlich verfehlt).
  3. Ganz besonders und hauptsächlich (und eigentlich auch einzig und allein am heutigen Tag) gedenken wir natürlich dem Heiligen Wolfgang, der am Wolfgangsee schon dem Teufel trotzte und dort eine Kirche baute. Desweiteren ist der Hl. Wolfgang Patron der Diözese Regensburg, des Regensburger Priesterseminares und der Gründer der Regensburger Domspatzen.
aus: Wikipedia

Heiliger Michael – Hilf uns im Streite!

Donnerstag, 16. Oktober 2008

[Zweitblog mit Phil]

Heiliger Nikolaus

Donnerstag, 06. Dezember 2007

Stiefel mit Süßigkeiten vor der Tür entdeckt [√]

Einem Nikola(u)s zum Namenstag gratuliert [√]

Die Gebete zur heutigen Messe im Meßbuch gelesen [√]


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