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Archiv für die Kategorie ‘Advent’

O komm, du Gott mit uns

Mittwoch, 23. Dezember 2009

O komm, o komm, Immanuel
du Gott mit uns, mitten unter uns,
du in unserer Mitte,
um die sich alles dreht.

O komm, o komm, Immanuel,
du Gott für uns, für alle Menschen,
du in unserer Wirklichkeit,
mit der du uns umarmst.

O komm, o komm, Immanuel,
du Gott in uns, in unseren Seelen,
tief in unseren Herzen,
die du allein kennst.

O komm, o komm, Immanuel,
du Gott bei uns, bei allen Völkern
und Nationen, die dich anbeten
als Ursprung und Ziel.

O komm, o komm Immanuel,
du Gott über uns, über allem,
dass wir nie erfassen, weil es
unser Begreifen weit übersteigt.

[Paul Weismantel]

Engelamt ‘09

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Wie es in meiner Heimatgemeinde in der Adventszeit alter Brauch ist (Heiligabend ausgenommen), so wurde auch am heutigen Mittwoch die Werktagsmesse schon um 06:30 Uhr gefeiert. Herrlich, wenn die ganze Kirche nur von Kerzen erleuchtet ist!
Bevor die meisten Mitfeiernden die Kirche betraten, konnte ich noch kurz fotografieren:

Anschließend fand (wie es ebenfalls guter Brauch ist) ein gemeinsames Frühstück im Pfarrsaal statt. Das 4. Frühstück wird traditionell von der Jugend vorbereitet (“weil die Jugend schon immer das letzte Frühstück gemacht hat”), der heutige Verdienst gebührt jedoch eindeutig den aktuellen Oberministranten und Gruppenleitern; ich war höchstens minimal beteiligt :-)

Tauet Himmel

Dienstag, 22. Dezember 2009

Zum Himmel empor
geht all unser Sinnen und Sehnen,
unser Trachten und Flehen,
das Bitteln und Betteln
unserer Hände und Herzen.

Vom Himmel hernieder
kommt all unsere Hilfe,
das Leuchten der Sterne
das Geleit der Engel auf
unseren mühsamen Wegen.

Zum Himmel empor schicken
wir Bitten und Wünsche,
Gebete und Lieder, die
uns weltweit verbinden
zu einer großen Gemeinschaft.

Vom Himmel hernieder
erwarten wir die Botschaft
des Friedens, vom Chor der Engel
zu Weihnachten allen verkündet,
die guten Willens sind.

[Paul Weismantel]

Nah-Erwartung

Montag, 21. Dezember 2009

In der Not unserer Zeit und
der eigenen Zeitnot bitten wir
dich, heiliger Geist, komm du
uns zu Hilfe in deinem Atem.

In der Kälte und Härte so
vieler Herzen und Tage flehen
wir dich an, heiliger Geist,
um deinen heilenden Beistand.

In den beklagten Sorgen
und ersehnten Atempausen wenden
wir uns an dich, heiliger Geist,
schenke du uns ein liebendes Herz.

In der Bedrängnis und den
Engpässen unseres Lebens erhoffen
wir von dir, heiliger Geist,
dass du uns führst in deiner Weisheit.

In der adventlichen Stille suchen
wir deine Nähe, heiliger Geist,
um Ruhe zu finden bei dir.

[Paul Weismantel]

Wo bleibst du Trost?

Sonntag, 20. Dezember 2009

Wo bleibst du Trost,Adventskranz am 4. Adventssonntag
auf den Wegen der Trauer,
am Kranken- oder Sterbebett?

Wo bleibst du Trost,
im Getue der Heuchler,
bei so viel Lug und Trug?

Wo bleibst du Trost,
in den Schatten der
Einsamen und Verlassenen?

Wo bleibst du Trost,
in den schweren und
leeren Stunden so vieler?

Wo bleibst du Trost,
in den herben Enttäuschungen
und der vergeblichen Liebesmühe?

Wo bleibst du Trost,
für diese eine Welt und
unsere heutige Zeit?

[Paul Weismantel]

Kündet allen in der Not

Samstag, 19. Dezember 2009

Auf, ihr vom Leben
Enttäuschten, erhebt
eure Herzen und Häupter,
kommt zum Licht,
denn es naht eure Erlösung!

Auf, ihr Mühseligen und
Beladenen, atment wieder auf,
schöpft neuen Mut, werft eure
Hoffnung niemals weg,
denn es naht eure Befreiung!

Auf, ihr Bedrückten und
Niedergeschlagenen, schaut
auf zum Himmel, geht eurem
Gott entschlossen entgegen,
denn es naht eure Erhörung!

Auf, ihr Schwerfälligen und
Gescheiterten, setzt euer ganzes
Vertrauen auf den barmherzigen
und menschenfreundlichen Gott,
denn es naht eure Rettung!

[Paul Weismantel]

Atem der Sehnsucht

Freitag, 18. Dezember 2009

Nicht im gemachten NestChristbaum am Passauer Christkindlmarkt
der guten alten Zeiten,
nicht im wärmenden Schoß
vieler alter Gewohnheiten,
sondern im hier und jetzt
schlägt die Stunde der Sehnsucht.

Nicht im altehrwürdigen Raum
gut gehüteter frommer Traditionen,
nicht im verklärten Schauen nach
Rückwärts, sondern durch geistes-
gegenwärtige Menschen wird die
Sehnsucht Gottes heute lebendig.

Nicht im wehmütigen Nachtrauern
längst vergangener besserer Zeiten,
nicht im erstarrten Blick, der einzig
und allein am Vorgestrigen haftet,
sondern in der heutigen Zeit der
Gnade atmen wir in Sehnsucht.

[Paul Weismantel]

Wachet auf!

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Sei wachend und warte, mein Herz,Christbaum im Seminargarten
öffne dich neu, bleib nicht verschlossen
hinter den Riegeln deiner Abwehr, den
trotzigen Schutzbehauptungen
deiner Rechthabereien!

Macht deine Türen weit auf, mein Herz,
damit du bereit bist für deinen Gott,der dich
wenn er kommt, damit du nicht verschläfst,
wenn er dich besuchen will, zu deiner und seiner Lebensfreude!

Komm und geh aus dir heraus, mein Herz,
damit du deinen Gott triffst bei den
Menschen, in denen er auf dich wartet,
um ihre Sehnsucht, ihr Glück, ihre Angst
und Trauer mit ihnen zu teilen!

Lass dich bewegen und stärken, mein Herz,
damit du dem Gott deines Lebens trauen
kannst, der alle Wunden heilt, deine Not
wendet, den Schmerz wandelt und stillt.

[Paul Weismantel]

Geschenkte Zeit

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Gott, aus deiner Ewigkeit
schufst und schenkst du mir die Zeit:
Zeit für mich, Zeit für dich,
Zeit für jeden neuen Tag.

Gott, aus deiner Ewigkeit
stammt all meine Lebenszeit:
Zeit zum Wachsen, Blühen, Reifen,
Zeit zum Teilen und zum Heilen.

Gott, aus deiner Ewigkeit
gibst und lässt du mir die Zeit:
Zeit zum Ruhen, Beten, Wirken,
Zeit zum Leben und zum Sterben.

Gott, aus deiner Ewigkeit
schickst und wandelst du die Zeit:
aus dem Klagen und Verzagen
in das Hoffen und das Wagen.

[Paul Weismantel]

Engel Gottes

Dienstag, 15. Dezember 2009

Engel Gottes,
Lichtgestalten,
Geisteswesen,
Gnadensegen
für uns alle.

Engel Gottes,
Friedensstifter,
Wegbereiter,
Wegbegleiter
für uns alle.

Engel Gottes,
Lebenshelfer,
Hoffnungsträger,
Herzenströster
für uns alle.

Engel Gottes,
Himmelsboten,
Menschenfreunde,
Freudenbringer
für uns alle.

[Paul Weismantel]

Komm, sei mein Licht

Montag, 14. Dezember 2009

Ja, Gott, komm, sei du mein Licht
in der Finsternis, die mich bedrängt,
komm du mir zu Hilfe,
dann ist mir geholfen!

Ja, Gott, komm, sei du mein Beistand
in der Anfechtung, die mich bedroht,
komm, teile du all meine
Mühe und Sorge mit mir!

Ja, Gott, komm, sei du mein Begleiter
auf all meinen Sehnsuchtswegen,
komm du mir entgegen,
damit ich dir begegne!

Ja, Gott, komm, sei du meine Quelle
in aller Schwäche, die mich lähmt,
komm, belebe du mich,
damit ich wahrhaftig lebe!

Ja, Gott, komm, sei du mein Licht,
in der Nacht, die mich schreckt.,
komm, bleibe du bei mir,
dann bin ich getröstet!

[Paul Weismantel]

Vorfreude

Sonntag, 13. Dezember 2009

Nicht nur an diesem Sonntag im Advent,Adventskranz im Speisesaal
sondern täglich sind wir aufgefordert, uns
zu freuen, um mehr aus den heilenden
Kräften der Freude zu leben.

Wie kann man sich freuen, wenn
man derzeit gar keine Freude empfindet,
wenn sie einem gründlich vergangen ist
oder verdorben wurde?

Ich kann mich fragen, wo ich sie weckenAdventskranz in der Seminarkirche
oder neue beleben kann, bei mir selbst,
bei meinen Mitmenschen, in nächster Nähe.

Freude lässt sich niemals befehlen,
aber indem ich sie bereite, kehrt
sie auch in mein eigenes Herz zurück.

[Paul Weismantel]

Adventsüberraschungen

Samstag, 12. Dezember 2009

Plötzlich kam mir ein guter Gedanke,
fiel mir das Gesicht und der Name
eines liebevollen Menschen ein.

Plötzlich hatte ich ein wunderbares
Bild vor meinem inneren Auge, dass
mich mit großer Freude erfüllte.

Plötzlich stieg eine befreiende Kraft
in mir auf, die ich schon lange
nicht mehr erfahren hatte.

Plötzlich überwältigte mich eine
starke Dankbarkeit für all das, was
mir bisher so selbstverständlich war.

Plötzlich stellte sich in mir
ein tiefer Friede ein, und ich
fühlte mich wie neu geborgen.

[Paul Weismantel]

In aller Stille

Freitag, 11. Dezember 2009

Oft kommt Gott
so anders, so ungewohnt,
so unvermutet, so unerwartet,
so überraschend, wie es
seiner Natur entspricht.

Meist spricht Gott
so anders, so leise, so einsilbig,
so wortkarg, so verhalten, wie es
seiner Art entspricht.

Weitgehend wirkt Gott
so anders, so unspektakulär,
so unscheinbar, so überwältigend,
so unvorstellbar, so unglaublich,
wie es seinem Wesen entspricht.

Immer liebt Gott
so anders, so wunderbar, so unbegreiflich,
so vertraut, so einfach, so menschlich,
wie es seinem Geheimnis entspricht.

[Paul Weismantel]

Wo die Liebe wohnt

Donnerstag, 10. Dezember 2009

In den Räumen des Wartens,
auf den Bänken des Wachens,
in den Häusern der Barmherzigkeit,
unter den Dächern des Erbarmens,
wohnt das Geheimnis göttlicher Liebe.

Auf den Gängen des Vertrauens,
hinter den Türen der Träume,
an den Orten der Begegnung,
in den Zelten der Freundschaft,
wohnt das Geheimnis göttlicher Liebe.

In den Zeiten der Trauer,
in den Zeichen des Trostes,
in den Tälern der Entbehrung,
auf den Gipfeln der Freude,
wohnt das Geheimnis göttlicher Liebe.

Auf den Pfaden der Zuversicht,
auf den Wegen der Versöhnung,
auf den Brücken des Friedens,
bei den Menschen des Wohlwollens,
wohnt das Geheimnis göttlicher Liebe.

[Paul Weismantel]

Von ganzem Herzen

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Hin und her gerissen, uneins
mit uns selbst, finden wir nicht
die wahre Herzensruhe und bleiben
unzufrieden auf der Strecke.

Halb- und hartherzig im Denken, Reden
und Handeln, kann nur Gott unsere
Herzen erleuchten, heilen und verwandeln
mit seinem großen reichen Erbarmen.

Ungeduldig mit uns selbst und miteinander,
bedürfen wir der größeren Herzensgüte,
die befreit und verzeiht.

Achtlos und lieblos gehen wir manchmal
miteinander um, obwohl wir uns ganz
anders verhalten möchten; doch Gott
nimmt uns vorbehaltlos an.

So können wir jeden Tag
mit IHM neu beginnen und
vertrauensvoll beschließen.

[Paul Weismantel]

Sei gegrüßt

Dienstag, 08. Dezember 2009

Sei gegrüßt, Maria, du ewig von Gott
Auserwählte, frei von jeglichem
Schatten der Schuld.

Sei gegrüßt, Maria, du ungetrübt
Leuchtende aus dem Glanz
göttlicher Lichtfülle.

Sei gegrüßt, Maria, du wunderbare
Helferin hilfloser Menschen
in Angst und Not.

Sei gegrüßt, Maria, du gebenedeite
Frau, Jungfrau und Mutter,
von vielen verehrt.

Sei gegrüßt, Maria, du großes
Zeichen der Hoffnung für
die Völker der Erde.

Sei gegrüßt, Maria, du Gnadenreiche,
du hast uns geboren Christus,
den Heiland, den Retter der Welt.

[Paul Weismantel]

Augenblicke der Gnade

Montag, 07. Dezember 2009

Der Passauer Christkindlmarkt, vom Seminar aus fotografiertKostbar, selten, nicht machbar sind
Augenblicke der Gnade, wohl aber
zu erfahren, wenn ich nur wach,
bereit und offen dafür bin.

Weder berechenbar noch planbar sind
Augenblicke der Gnade. Sie übersteigen
himmelweit all mein Begreifen,
Erklären, Begründen und Verstehen.

Mitten im Leben, einfach da sind
Augenblicke der Gnade, als geschicktes
Geschenk, als Fügung, wie ein Zufall,
als offenbar wahres Wunder.

Weder zu erzwingen, noch zu beweisen
sind Augenblicke der Gnade, wohl aber
zu erkennen für all jene, die ein
aufmerksames Herz dafür haben.

[Paul Weismantel]

Der Ort wo du stehst

Sonntag, 06. Dezember 2009

Adventskranz in St. Benno

Vor Ort, dort, wo du stehst,
wartet dein Schöpfer auf dich,
wartet bis du ihn hörst mit
deinem lauschenden Herzen.

Vor deinen Augen, dort, wo
du lebst, hat dein Schöpfer sich
verborgen, damit du inständig
und inwendig nach ihm suchst.

Vor deinen Ohren, dort, wo
du schweigst, um zu hören,
will dein Schöpfer zu dir sprechen,
um dir sein Jawort zu erneuern.

Vor deine Füße, dort, wo
du hingehst, wird dein Schöpfer
dir einen Engel schicken, der
dich behütet und begleitet.

[Paul Weismantel]

Lassen können

Samstag, 05. Dezember 2009

Lass dir helfen,
wo du selber nicht
weiter kommst.

Lass dich trösten,
wenn du traurig
oder enttäuscht bist.

Lass dich stärken,
wo du geschwächt
oder ohnmächtig bist.

Lass dich beraten,
wenn du dich nicht
entscheiden kannst.

Lass dich erleuchten,
wo du im Schatten oder
dir selbst im Weg stehst.

Lass dich führen,
wenn du den Sinn und
das Ziel auch nicht siehst.

[Paul Weismantel]

Zeitansage

Freitag, 04. Dezember 2009

Angesagt die Zeit,
in der die Müdigkeit
um sich greift und viele
stecken bleiben in den
Fängen der Resignation.

Angekündigt die Zeit,
die immer so begrenzt, so teuer
so einmalig, so unwiederholbar
uns täglich neu zukommt, damit wir
sie gestalten, indem wir sie teilen.

Angefragt die Zeit,
entschieden Mut aufzubringen,
neue Schritte zu wagen,
Zeichen der Hoffnung zu setzen,
um Gottes und der Menschen willen.

Anvertraut die Zeit,
in der wir leben aus dem
Schoß des Ewigen, aus dem
Wohlgefallen des Schöpfers, aus der
Menschenfreundlichkeit unseres Gottes.

[Paul Weismantel]

Abendgebet

Donnerstag, 03. Dezember 2009

Meine müde gehofftes Herz,
meine dankbare Seele,
meine gemischten Gefühle
bringe ich dir, um sie in aller
Stille bei dir zu bergen,
du verborgener Gott.

Mein heutiges Tagewerk,
mein Bestreben und Leben,
meine Freuden und Leiden
überlasse ich dir, um sie in aller
Ruhe bei dir zu bergen,
du verborgener Gott.

Mein auch nachts noch wachend
wartendes Herz, meine wunde Seele,
mein schwaches Vertrauen, meinen
willigen Geist lege ich dir ans Herz,
um sie in aller Liebe bei dir zu bergen,
du verborgener Gott.

[Paul Weismantel]

Vor Gottes Angesicht

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Gott, mit deinen guten Augen
hältst du Ausschau nach mir, siehst
du die vielen verborgenen Schätze,
die in mir schlummern, findest du mich,
so wie ich bin, liebenswert.

Gott, dein leuchtendes Augenmerk
ruht auf meinen wechselvollen
Wegen und überschatteten Pfaden,
auf meinem Bemühen und Versagen,
achtet mich mit meinen Grenzen.

Gott, in deinem liebevollen Blick
kann ich getrost und zuversichtlich
leben, kann ich mich entfalten,
wird mein Leben kostbar,
sinnvoll und fruchtbar.

[Paul Weismantel]

Sehnsuchtswünsche

Dienstag, 01. Dezember 2009

Die Wurzeln der Sehnsucht
mögen uns festen Halt geben
um uns in Treue zu bewahren.

Die Schwingen der Sehnsucht
mögen uns beflügeln,
um ihre Spannkraft zu stärken.

Die Atemwiege der Sehnsucht
möge uns beseelen und bergen,
um ihre Geheimnis zu wahren.

Die Offenheit der Sehnsucht
möge in uns wachsen und wohnen,
um die Hoffnung zu erneuern.

Die Leidenschaft der Sehnsucht
möge uns ergreifen und beleben,
um uns mit Langmut zu befähigen.

[Paul Weismantel]

Wir sagen euch an

Montag, 30. November 2009

Was wollen sie uns wohl sagen,
die Tages des adventlichen Wartens,
des Hoffens und Harrens auf
eilende, heilende Hilfe?

Was wollen sie uns wohl lehren,
die großen Gestalten des Advents,
mit ihren Weisungen und Mahnungen,
ihren werbenden, warnenden Worten?

Was wollen sie uns wohl bringen
die leisen Augenblicke im Lärm
unserer Zeit, die Gott gewählt hat,
um sich uns darin mitzuteilen?

Was wollen sie uns wohl schenken,
die Gebete und Lieder des Advents,
in denen Gott uns verheißt, seine Zelte
neu aufzuschlagen unter uns?

[Paul Weismantel]

Engelamt ‘09

Montag, 30. November 2009

Heute Morgen feierten wir das Fest des hl. Apostels Andreas als Roratemesse; welche mir unter dem Begriff “Engelamt” bekannt ist.

Der dunkle Speisesaal

Der Weg führt durch den dunklen Speisesaal

Der Gang zur Seminarkirche

und den anschließenden Gang

Die Seminarkirche

zur Seminarkirche,

Die Seminarkirche von ganz hinten

wo der Mesner bereits die Kerzen entzündet hat.

Die Seminarkirche von oben

Kurzzeitig wird das Licht angeschaltet (grünes Licht = Aufwärmen der Lampen),

Die Lampen wärmen sich auf

damit sich der Mesner auch zurechtfindet, wenn er die Kredenz bereitet.

Und noch einmal von oben fotografiert

Die Laudes konnte ich noch bei elektrischem Licht beten, bevor die letzte Viertelstunde vor der Messe in Stille und Dunkelheit verbracht wurde. Die Messe selbst war wunderschön, ebenso die kurze Anbetung des ausgesetzten Allerheiligsten nach der Kommunion.

Komm zur Ruhe

Sonntag, 29. November 2009

Komm zur Ruhe in der Stille,Adventskranz im Speisesaal
such den Frieden deines Herzens,
geh zur Quelle deines Lebens!

Halte inne in der Stille,
hör das Schweigen deines Herzens,
schließe Frieden mit dir selbst!

Komm zur Quelle deiner Kräfte,
such die Ruhe in der Stille,
bleib im Frieden deines Herzens!

Halte inne in der Ruhe,Adventskranz in der Seminarkirche
hör die Stimme deines Gottes,
schöpfe Kraft aus seinem Schweigen!

Komm zur Quelle deines Lebens,
geh in die Stille deiner Seele,
finde den Frieden deines Gottes!

[Paul Weismantel]

Türen des Advents

Samstag, 28. November 2009

Sie sind lange verschlossen, die Türen
des Advents; es dauert, bis sie in uns
aufgehen, und wir durch sie zu größerer
Tiefe und Weite gelangen.

Nicht mit Gewalt, sondern nur mit
Geduld lassen sie sich öffnen, die Türen
des Advents, damit wir durch sie mehr
inneren Freiraum gewinnen.

Manchmal tun sie sich unvermutet auf,
ungeplant und ungeahnt, die Türen des
Advents, um uns zu zeigen, wie nahe
uns Gott im Alltag ist.

Wir können sie einander öffnen,
die Türen des Advents, indem wir
im Herzen auf IHN warten, aneinander
denken und füreinander beten.

[Paul Weismantel]


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