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“Wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.”

FÜR den Gedenktag des hl. Bischofs Wolfgang, GEGEN “Halloween“:

Die Demut hilft nicht nur, uns vor uns selbst in Acht zu nehmen, sondern auch darin, uns ganz Gott anzuvertrauen. Uns selbst und unseren eigenen Kräften zu misstrauen wird dazu führen, Gott zu vertrauen. Dieses Vertrauen gebiert die Großherzigkeit des Geistes. Die allerseligste Jungfrau hat uns ein bedeutsames Beispiel gegeben, als sie die Worte sprach: „Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.“ (Lk 1,38). Als sie sagte, sie sei die Magd des Herrn, hat sie einen Akt der Demut gesetzt, der nicht größer sein kann, worauf sie das Lob des Engels noch abwehrt – dass sie Mutter Gottes sein werde und dass das Kind, das aus ihr hervorgehen werde, Sohn des Allerhöchsten genannt werden würde, eine Würde also, die unfassbar ist – und gegen alle diese Lobesbezeugungen und Erhebungen ihre Niedrigkeit und Unwürdigkeit setzt, so möchte ich sagen: indem sie sich Magd des Herrn nennt. Doch beachtet wohl, dass sie nach dem demütigen Bekenntnis sofort einen großmütigen und hervorragenden Akt setzt, indem sie sagt: „Mir geschehe nach Deinem Wort.“
Es stimmt, so wollte sie sagen, dass ich keineswegs dieser Gnade entsprechen kann, wenn ich betrachte, was ich bin. Doch hinsichtlich alles Guten, was in mir ist und was Gott in mir geschaffen hat und dann, was du seinen heiligen Willen für mich nennst, so will ich glauben, dass es möglich ist und geschehen wird. Und ohne zu zweifeln spricht sie: „Mir geschehe nach deinem Wort.“

[Hl. Franz von Sales; © in der heutigen ETfT-Mail]

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