Pius XII.
Für Pius XII. gibt es ja neuerdings einen “Rehabilitierungs”-Kongress, das Wort an sich ist schon komisch. Dort wollen Theologen und Geschichtswissenschaftler Klarheit über Papst Pius XII. Rolle zur Zeit des Nationalsozialismus bringen. Ob es so etwas wirklich braucht? Für mich hat das eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Petrusgrab: die Wissenschaft vermutet es in der Nekropole unter dem Petersdom, der Glaube WEISS ES. Das man es erst wagt, öffentlich Pius XII. zu preisen, ist schade. Bis sich bald irgendjemand beschwert, wieso Pius XII. kein Tagebuch geführt (bzw. auf Video sein Handeln und Denken verewigt) hat. Und dieses dann der Öffentlichkeit hinterlassen hat, damit es diese besudelt, verfälscht oder verschwinden lässt. Oder um zum Petrusgrab zurück zu kommen: Wieso hat man damals nicht das Grab per GPS markiert? Oder davon Photos gemacht? Oder sonst was? Man muss doch an Dinge glauben können, und nicht alles hinterfragen oder kritisch beäugen. Ausser vielleicht die Wissenschaft …





02. Mai 2009 at 17:25
[...] Zu Beginn der Ausstellung wird man als Besucher von einem Gipsentwurf einer Statue von Papst Pius XII. aus dem Petersdom begrüßt (mit Tiara, das spätere Originalmodell trägt eine [...]