Archiv fü 12. Oktober 2007
Edmund I. – Ein bayerisches Herzogsdrama
Freitag, 12. Oktober 2007Nach dem Erzwungen Rücktritt unseres Landesvater, den ich persönlich sehr schätze, ist ein amüsanter Artikel über ihn in der Süddeutschen Zeitung erschienen. Geschrieben hat ihn der neue Bruder Barnabas, Michael Lerchenberg.
Edelmann Edmund war ein treuer Diener seines Herrn Franz Josef. Für ihn blieb er nüchtern und wach, erschlug mit seinen Aktendeckeln die zahlreichen Feinde und war unverzichtbar. Sein Fallbeil war gefürchtet und so war es allen klar, dass bald schon nach dem Tod seines Herrn und der kurzen Regierungszeit des langweiligen Oberammergauers Max Edmund der neue Bayernherzog sein würde.Da man Theo, den lästigen Schwaben, beim Skifahren erwischt hatte, war Edmund dank kräftiger Intrige des Nürnberger Burggrafen schnell gekrönt.
Nun zeigte sich, dass er der geborene Herrscher und Heerführer Bayerns war. Er eilte von Sieg zu Sieg, ja fast hätte er die deutsche Krone errungen, wäre er nicht im Hochwassersumpf des finsteren Sachsens stecken geblieben. Seine Bayern aber liebten ihn, sie hörten seine Reden gern, auch wenn sie sie nicht verstanden, weil es aber oft auch nichts zu verstehen gab, aber das merkte außer den Kabarettisten niemand.
Und wieder gewann er eine große Schlacht und war so erfolgreich, dass es in Bayern nun viele Hinterbänkler gab, die aber fortan schreckliche Angst hatten ihre Bänke wieder zu verlieren. Sonst taten sie nichts und waren nur lästig.
Dann aber weigerte sich Edmund seinen Heerhaufen in Berlin zu führen. Er wollte sein stolzes Haupt nicht unter das Joch der pummeligen Pommerin beugen.Dies aber erzürnte den Nürnberger Burggrafen, der sich schon lange nach dem bayerischen Thron gesehnt hatte. Er sammelte heimlich in Veitshöchheim seine fränkischen Truppen, versicherte sich der Hilfe der ängstlichen Hinterbänkler und versprach dem treuen Knappen Erwin reichen Lohn, wenn er seinen Herrn verrät. Und so kam es zur Schlacht:
Die Ducati aus Fürth war die fränkische Vorhut, wurde geopfert und merkte es nicht. Edmund aber verließ das Kriegsglück. Blind nur schlug er um sich, verlor Kampf um Kampf und es war um ihn geschehen als Alois, der heimtückische Wächter der Berge, die oberbayerischen Truppen hinderte, in die Schlacht für Edmund zu ziehen.
In der Enge des Tales von Kreuth, umzingelt von seinen Feinden und den Verrätern, musste Edmund einsehen, dass er die bayerische Krone an die Franken verloren hatte und trat ein halbes Jahr lang zurück. Da erinnerten sich plötzlich auch die Bayern an all seine Reden, die sie nie verstanden hatten und gaben ihn fortan dem Spott preis.
So kam es, dass Edmund der scheinbar Unbesiegbare, der, obwohl von seinen Doppelgängern und Hofnarren gewarnt, die Berliner Gefahr und die Pommerin unterschätzte, von all seinen Ämtern lassen musste und mit seiner Karin der Liebreizenden, ins Exil nach Brüssel zog, um fortan dort seine Reden zu halten, die man aber auch da nicht verstand, denn dort spricht man Französisch.
Erschienen in der Süddeutschen Zeitung vom 22./23. September 2007 (© Süddeutsche Zeitung GmbH)
Rosary Walk
Freitag, 12. Oktober 2007Alpha
Freitag, 12. Oktober 2007Nach langem Überlegen bin ich doch zu dem Entschluss gekommen, einen Weblog zu beginnen. Der Titel “Eru ar i Ambar” kommt aus dem Elbischen (nach J.R.R. Tolkien) und bedeutet so viel wie “Gott und die Welt”. Dieser Name soll den Bereich beschreiben, über den ich schreiben werde. Ich werde über die Katholische Kirche, über das Weltgeschehen sowie über Politik schreiben. Zu Beginn werde ich jedoch ein paar andere Blogs zitieren, um euch ein paar Dinge zu zeigen, die ich für lustig, wichtig und auch interessant halte.
Ich hoffe, euch gefällt dieser Blog
Pax Vobis

















